AschermittwochMit dem Aschermittwoch beginnt die 40tägige Fastenzeit, die Vorbereitungszeit auf das größte kirchliche Fest, das wir Christen feiern, auf Ostern. Die ausgelassene Zeit des Faschings ist vorbei, es beginnt eine Zeit der Erwartung, eine Zeit der intensiven Vorbereitung. Der Aschermittwoch erinnert uns aber auch an die Vergänglichkeit des Lebens, wie wir es in dieser Welt kennen, daran, dass eigentlich alles sehr relativ ist. Seinen Namen hat der Aschermittwoch von der Liturgiefeier, in der der Priester den Mitfeiernden mit gesegneter Asche, die aus verbrannten Palmzweigen des Vorjahres bereitet wurde, ein Kreuz auf die Stirn zeichnet. Dabei spricht er entweder: "Gedenke o Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst" oder "Bekehre dich und glaube an das Evangelium". So ist es nicht verwunderlich, dass Asche für Menschen vergangener Jahrhunderte ein eindrucksvolles Zeichen war: Menschen, die schwere Schuld auf sich geladen hatten, zogen am Aschermittwoch ein sackähnliches Gewand an und bestreuten ihren Kopf mit Asche, um auch sichtbar ihren Willen zur inneren Reinigung und zum Neuanfang zu dokumentieren. Von daher kommt auch heute noch der Ausdruck "in Sack und Asche gehen". Diese Menschen - "Büßer" genannt - durften bis zum Gründonnerstag nicht aktiv an der Eucharistiefeier teilnehmen, sondern wurden erst dann wieder in die volle pfarrliche Gemeinschaft aufgenommen. Für Kinder ist es wichtig, das Zeichen der Asche hautnah erleben zu dürfen, aber auch die Aschermittwochfeier der Pfarre, in der besonders sinnenfällig deutlich wird, worum es an diesem Tag und in der Fastenzeit überhaupt geht, mitzuerleben. Daher gibt es bei uns eigene Gottesdienste am Aschermittwoch, die speziell für die Kinder gestaltet sind. Bibelstellen zum Aschermittwoch: Joel 2,12-18: Aufruf zur Buße Quelle: Behelf der Kath. Jungschar Mittwoch, 21. Februar 2007: Aschermittwoch |
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