Kindergarten
und Hort
Was uns wichtig ist!
| Zusammenarbeit |
wird von Kindern, Erzieherinnen, Praktikantinnen, Eltern
und von der Pfarre gestaltet. nur so kann keiner im Trubel
untergehen. |
| Soziale
Erziehung |
ist ein wesentlicher Bestandteil unseres pädagogischen Konzepts.
Ziel dabei ist es, die Gruppenfähigkeit des Individuums zu
fördern. Das geschieht z.B. durch Einhalten von Spielregeln.
So können sich kleine Rumpelstilzchen, Raufbolde & Räuber
in halbwegs erträgliche Wesen verwandeln und pflegeleichter
werden. Aber auch Mauerblümchen sollten die Erfahrung machen,
dass sie sich durchaus gefahrlos ändern können. |
| Emotionale
Erziehung |
Emotionen werden von Kindern oft leidenschaftlich und hemmungslos
ausgelebt. Die Erzieherin sollte eigene Emotionen im Zaum
halten und die der Kinder in etwas erträglichere Bahnen lenken.
Dafür kann sie auf den einen oder anderen Besuch von Theatervorstellungen
verzichten: Sie hat vom Drama bis zur Komödie alles frei Haus. |
| Kognitive
Erziehung |
Wissen, Erkennen und durch Erfahrung lernen. Wird dieser
Entwicklungsbereich in der Erziehung überbetont, führt dies
bereits im Kindergartenalter zu einer Kopflastigkeit. Diese
ist nicht erstrebenswert, da der menschliche Kopf nämlich
oben bleiben und keine Last sein sollte. |
| Kreativität |
Kinder verfügen über ein schier unerschöpfliches Potential
an Kreativität. Sie haben keine Angst vor Kritik und drücken
ihre Phantasie begeistert aus. Da werden Regenwürmer zu Drachen,
Pölster zu Puppen, Steine zu Piratenschiffen, ... Manchen
beneidenswerten Kindern gelingt es, sich diese Kreativität
ein Leben lang zu bewahren. |
| Tanten |
sind wir keine! War früher die gängige Anrede auch für nicht
verwandte Erzieherinnen, gilt heute als überholt. Sie werden
mit dem Vornamen angeredet. Schließlich sind moderne Pädagoginnen und Pädagogen
alles andere als tantenhaft bzw. onkelhaft. |
| Religiöse Erziehung |
Feste sind für Kinder wie für Erwachsene elementarer Bestandteil
des zusammenlebens. Für Kinder sind sie auch eine erste Gliederung
von Zeiträumen. Fest ermöglichen zweckfreies Handeln. Sie
schaffen Begegnung mit anderen Menschen. Wir feiern die Feste
des Kirchenjahres: Weihnachten, Ostern, Erntedank, Martinsfest,
... Feste, die mit Freunden gefeiert werden. Denn sie handeln
vom neuen Leben. Dieser Freude geben wir Ausdruck im Erzählen
und Gestalten der jeweiligen Geschichte aus dem Leben Jesu. |
Meldepflichten
Bei Abwesenheit ist das Kind sofort zu entschuldigen. Infektionskrankheiten
sind sofort zu melden! Die erfolgten Schutzimpfungen sind mit Impfzeugnissen
zu belegen.
Verantwortlichkeit
Die Verantwortung des Kindertagesheimes beginnt erst bei persönlicher
Übergabe des Kindes an das Kindertagesheimpersonal bzw. bei Eintreffen
des Hortkindes. Ein Kindergartenkind darf nur von Personen über
18 Jahren abgeholt werden. Diese Personen müssen im Kindertagesheim
vom Erziehungsberechtigten schriftlich bekanntgegeben werden und
müssen sich auf Verlangen durch das Personal des Kindertagesheimes
ausweisen. Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren darf das Kind
nur mit schriftlichem Einverständnis des Erziehungsberechtigten
übergeben werden, Dies gilt auch für Hortkinder soferne nicht durch
eine schriftliche Erklärung bestätigt wird, dass das Kind berechtigt
ist, den Hort alleine zu verlassen.
|