Nachrichten vom Kinderheim in Kiew

Mai 2021

Sehr geehrte Pfarrgemeinde!

Vielen Dank für Ihre abermals großzügige Spende von 10.000,– Euro, die dem Kinderzentrum Aspern gewidmet ist. Vergelt’s Gott für Ihre beständige Hilfe!

Die aktuelle Corona-Krise ist für uns alle eine gewaltige Herausforderung im Leben. Als Caritas müssen wir unserem Grundauftrag „Not sehen und handeln“ gerade auch in dieser außergewöhnlichen Situation so gut wie möglich gerecht werden. Wir wollen den Menschen trotz Corona nahe sein, die Hilfe und Unterstützung brauchen. Dabei ist das gemeinsame Netz der Nächstenliebe jetzt mehr denn je gefragt, für Menschen in Not in Österreich, aber auch über unsere Landesgrenzen hinaus. Covid-19 hat die Ukraine hart getroffen. Laut UNICEF Schätzungen könnte sich die Kinderarmut im schlimmsten Fall fast verdoppeln. Das Gesundheitssystem ist seit Jahren unterfinanziert, altersschwach und die Spitäler sind überlastet. Auch das Kinderzentrum Aspern hat das vergangene Jahr vor große Herausforderungen gestellt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkrankten, das Zentrum selbst wurde immer wieder unter Quarantäne gestellt und Distance Learning während der Lockdowns musste für die Kinder organisiert werden.

Die Pandemie hat aber auch gezeigt, wie wichtig und wertvoll die Unterstützung für in Not geratene Kinder und ihre Familien von Vera Koshil und ihrem Team ist. Aspern ist auch in Kiew ein Ort, wo Kinder und Familien in Krisensituationen Solidarität, einen vorübergehenden Wohnplatz und Unterstützung finden, um wieder zur Ruhe zu kommen und Mut fassen zu können.

Ich wünsche Ihnen allen von Herzen ein gesegnetes Osterfest! Gerade heute ist die Botschaft von Kreuz und Auferstehung in besonderer Weise aktuell und wichtig: Das letzte  Wort haben nicht der Tod und das Leid, sondern das letzte Wort haben die Auferstehung und das Leben!

In dankbarer Verbundenheit und Gottes Segen,

DDr. Michael Landau
Präsident und Caritasdirektor Wien

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