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ChristInnen aus Polen

Donnerstag, 1. April 2010

Mein Name ist Wladyslawa Kowalczyk Wojciak, bin 51 Jahre alt und diplomierte Krankenschwester von Beruf. Vor 21 Jahren führte mich mein Lebensweg aus Neugierde und Arbeitsfreude in das schöne Wien, wo mein Bruder seit einiger Zeit lebte. In meiner neuen Heimat lernte ich meinen Mann kennen und so entschlossen wir uns, in der Hauptstadt Österreichs zu bleiben. Mein 50-jähriger Gatte Stanislaw ist als Notfallsanitäter bei der Wiener Rettung berufstätig. Unsere drei Kinder sind allesamt hier geboren, der älteste Dawid absolviert derzeit seinen Zivildienst, ebenfalls bei der Wiener Rettung, und studiert nebenbei Betriebswirtschaft an der WU. Meine zwei jüngeren Söhne Arkadiusz und Dominik besuchen im Moment eine der „Hertha Firnberg Schulen“ in der Wassermanngasse mit dem Zweig „Internationaler Tourismus und Management“. Der Fußball war unseren Jungs schon immer sehr wichtig, deshalb spielen auch Arkadiusz und Dominik im Nachwuchs des FNZ Donaustadt und Dawid ist nun nebenbei Nachwuchsschiedsrichter des ÖFB. Die österreichische Staatsbürgerschaft erhielten wir im Jahre 1997. In Aspern sind wir schon seit Dezember 1991 zu Hause, da wir uns hier sehr sicher und wohl fühlen, auch auf Grund des freundlichen Umfelds. In der Pfarrgemeinde engagieren wir uns und nehmen an verschiedenen Veranstaltungen und Festen teil. Die einheimischen Wiener empfinden wir als lustig, jedoch ab und zu ein wenig stur. Im Großen und Ganzen fühlen wir uns von der Pfarrgemeinde gut aufgenommen und integriert.

Wladyslawa Kowalczyk Wojciak

Ich kam 1988 nach Österreich. Da ich von Beruf Dipl. Krankenschwester bin, fand ich sehr schnell eine Arbeit, ich musste aber vorher mein Diplom nostrifizieren. Ich lernte meinen Mann Witold in Wien kennen. Er kommt auch aus Polen. Da sein Großvater aus Deutschland stammt, tragen wir jetzt den Namen „Schulz”. Wir wohnen seit Sommer 1996 in Aspern. Unsere Kinder und ich besitzen Österreichische Staatsbürgerschaft. Unsere Zwillingstöchter und unser Sohn wurden in Wien geboren (AKH). Wir wurden schon öfter als „Polaken” beschimpft, mir tun solche Leute leid. Wir meiden solche Kontakte mit Leuten, die etwas gegen Ausländer haben. Wir leben in der EU und sind stolze Mitteleuropäer. Wir sind in der Pfarre gut aufgenommen. In Aspern wurde unser Sohn getauft, alle unsere Kinder erlebten dort ihre Erstkommunion und 2009 hatten unsere Töchter die Firmung. Da wir so eine große Polnische Gemeinde sind, gibt es zweimal im Monat eine polnische Messe.

Paulina und Witold Schulz


Bei uns in Aspern zu Hause

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