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Denkanstoß

Mittwoch, 1. Mai 2013 , 07:15 Uhr

Kennen Sie den Film „Muttertag“? Nein? Grober Fehler! Wenn ja, wissen Sie, worauf ich hinaus will.

Dieser Film bedient natürlich Klischees. Aber er zeigt auch eines auf: Warum feiern wir Muttertag? Meine Mutter und ich können auf diesen Tag verzichten. Warum? Ganz einfach: „Wenn du nur am Muttertag an mich denkst, kann ich drauf verzichten!“ (Originalzitat meiner Mutter)

Wir haben Mai, und da ehren wir speziell Maria, die Mutter unseres Herrn Jesus Christus. Es gibt Maiandachten, zu denen ich besonders einladen möchte, aber das ist noch gar nicht alles. Ich denke, wir sollten an alle Frauen denken, die in der Heilsgeschichte eine Rolle gespielt haben. Allen voran Maria Magdalena, die als erste am leeren Grab war. Sie hat den verängstigten Jüngern die Botschaft von der Auferstehung gebracht! Und da war dann noch Jesus am See Genezareth. „Werft die Netze auf der anderen Seite aus!“ Ein Unsinn! Wer macht so etwas? Die Jünger haben es getan.

Was sagt uns das, die wir in unserem Beruf, in der Familie engagiert sind? Gott finden wir nur in unserem normalen Leben. Die Jünger haben wider besseres Wissen in ihrer Arbeitszeit noch einmal – noch dazu auf der falschen Seite des Bootes – die Netze ausgeworfen.

Wir finden Gott nicht in toll inszenierten Veranstaltungen. Wir finden ihn im täglichen Leben, im Mitarbeiter, im Patienten, im Schüler etc. Was die Jünger da tun ist Unsinn. Doch in diesem Unsinn erkennen sie Jesus! Ab und zu ist es gut, Blödsinn zu machen. Dann erkennen wir den Herrn! Ach ja: und der Muttertag – vergessen sie ihn!

Mag. Gerhard Schmiedpeter

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