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Danke für 20 Jahre!

Donnerstag, 1. Jänner 2015

Das Caritasprojekt „Kiew“ der Pfarre Aspern wird heuer bereits 20 Jahre alt!

1995 begannen die jährlichen Ferienaktionen für bedürftige Kinder nach der Tschernobyl-Katastrophe. 14 Jahre hindurch gab es spannende und erlebnisreiche Wochen für insgesamt 800 Kinder, Gasteltern, Begleiter und Betreuer. Durch Mundpropaganda, Berichte und Aufrufe in Pfarr- und Bezirkszeitungen gab es viele engagierte Frauen und Männer, die als Mitarbeiter, Spender und Sponsoren dieses Projekt ermöglichten.

In den folgenden Jahren wurden für die allerärmsten Kinder in Kiew, die in Schächten und Abbruchhäusern Zuflucht suchten, von der Caritas-Österreich zuerst eine Tagesversorgung, später auch Schlafstellen errichtet. Die Pfarre Aspern ermöglichte durch viele Aktionen die Hausrenovierung. Im Jahr 2000 wurde das neue Kinderzentrum eröffnet und erhielt als Dank an unsere Pfarre den Namen „Fond Aspern“. 2008 wurde die letzte erfolgreiche Ferienaktion organisiert, viele Gasteltern pflegen heute noch unterstützende Kontakte zu ihren ehemaligen Gastkindern.

Seit der Eröffnung 2000 konzentriert sich unsere Hilfe auf die Unterstützung des Kinderhilfsheimes „Aspern in Kiew“. Die Leiterin Vera Koshyl (im Bild) schenkt den traumatisierten Kindern viel Zuneigung, damit sie wieder Vertrauen gewinnen. Viele der 2 bis 16-Jährigen brauchen therapeutische Betreuung. Für die Jugendgruppe gibt es ein Jobtraining für acht verschiedene Berufe.

Es ist beeindruckend, wie gut auch die beiden neuen Projekte angelaufen sind: ein Mutter-Kind Heim für sehr junge, alleinstehende Mütter und ein Familienhaus mit einem Ehepaar, das 8 Kinder betreut.

Für die Zukunft wird geplant, Sozialwohnungen für verarmte, kinderreiche Familien anzumieten. Jährlich werden etwa 90 bedürftige Familien besucht. Die langjährige Unterstützung und konkret das Aufbringen der finanziellen Mittel jedes Jahr für diese Projekte wurde durch verschiedene Aktivitäten ermöglicht: Sammlungen bei Erstkommunionen, Firmungen und zu Weihnachten, den Verkauf von „Kartoschkis“ (Spenden für Erdäpfel – symbolisch eine Mahlzeit für ein Kind), die Nikolausbesuchsaktion, das Benefiz-Weihnachtskonzert des Kulturvereins Donaustadt, die Punschhütte vor der Pfarrkirche im Advent, Kranzablösen bei Begräbnissen oder „Spenden statt Geburtstagsgeschenke ” und viele andere. 2014 konnten € 45.000 für die Kinder in Kiew aufgebracht werden. Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender! Die Verwendung dieser Gelder wird durch die Caritas-Wien regelmäßig geprüft und kontrolliert.

Dieser langjährige Einsatz für die Kinder in Kiew, damit sie Liebe spüren und wieder lachen können, macht Freude und Hoffnung für eine bessere Zukunft!

Helga Tippel
Projektleiterin der Pfarre Aspern


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