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Psalm 146

Freitag, 1. Mai 2015

„Halleluja! Lobe den Herrn, meine Seele! Ich will den Herrn loben, solange ich lebe, meinem Gott singen und spielen, solange ich da bin. Verlasst euch nicht auf Fürsten, auf Menschen, bei denen es doch keine Hilfe gibt. Haucht der Mensch sein Leben aus und kehrt er zurück zur Erde, dann ist es aus mit all seinen Plänen. Wohl dem, dessen Halt der Gott Jakobs ist und der seine Hoffnung auf den Herrn, seinen Gott, setzt. Der Herr hat Himmel und Erde gemacht, das Meer und alle Geschöpfe; er hält ewig die Treue. Recht verschafft er den Unterdrückten, den Hungernden gibt er Brot; der Herr befreit die Gefangenen. Der Herr öffnet den Blinden die Augen, er richtet die Gebeugten auf. Der Herr beschützt die Fremden und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht. Der Herr liebt die Gerechten, doch die Schritte der Frevler leitet er in die Irre. Der Herr ist König auf ewig, dein Gott, Zion, herrscht von Geschlecht zu Geschlecht. Halleluja!“

Einer der beliebtesten Psalmen ist für mich der Psalm 146: „Halleluja! Lobe den Herrn, meine Seele!“. Der Höhepunkt ist die Verkündung der göttlichen Herrschaft über die menschliche Geschichte. In der jüdischen Tradition ist diese Hymne ein morgendliches Loblied. Beim Lesen des Inhalts dieses Psalms verspüre ich die Sicherheit, dass niemand von uns im Stich gelassen wird. Gott schenkt jedem von uns seine eigene spezielle Fürsorge. Weder regiert das Chaos unser alltägliches Leben, noch ist es das Ergebnis einer Aneinanderreihung zufälliger Ereignisse.

Seine nahe Gegenwart gibt uns ein Gefühl der Sicherheit, doch sie eliminiert nicht die schweren Momente aus unserem Leben, wie z. B. das Leiden. Er ist derjenige, der den Unterdrückten die Gerechtigkeit bringt, der den Hungernden Brot gibt und die Gefangenen befreit. Er ist es, der den Blinden die Augen öffnet, die am Boden Liegenden aufhebt, die Gerechten liebt und Waisen und Witwen in seine Arme nimmt. Er herrscht über alle Wesen für alle Zeiten.

Der Inhalt sowie die Betrachtung des Textes ermuntert uns, Gott immer mehr zu vertrauen: „Ich will den Herrn loben, solange ich lebe.“ Glücklich, wer sein Leben Gott anvertraut. Habe auch ich genügend vertraut?

Dorota Skoludek
vertritt die Polnische Gemeinde im Pfarrgemeinderat


Serie: Mein Lieblingspsalm

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