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März 2026
Der Karfreitag ist der stillste und zugleich aussagestärkste Tag im Glaubensleben der Christen. In der Liturgie nimmt die Kreuzverehrung einen besonderen Platz ein.
Am Karfreitag gedenken wir des Leidens und Sterbens Jesu Christi am Kreuz: Wir treten vor das Kreuz, verneigen uns oder knien nieder, berühren es – und schmücken es mit Blumen. Die Blumen sind dabei ein Ausdruck von Liebe, Dankbarkeit und Achtung. Bei der Kreuzverehrung lege ich sie nicht vor ein gewöhnliches Stück Holz, sondern vor das Zeichen der größten Liebe Gottes: vor Christus, der sein Leben für die Menschen, auch für mich, hingegeben hat. Die Blumen sind mein stilles Gebet und zugleich ein sichtbares Zeichen meines Dankes für unsere Erlösung.
Der Karfreitag ist stummer Zeuge von Schmerz, Tod und Verlust. Blumen hingegen stehen für Leben und Hoffnung. Wenn ich meine Blumen zum Kreuz bringe, bekenne ich: Wir sind auf das Leben hin erschaffen. Tod und Leid werden nicht das letzte Wort haben. Schon am Karfreitag klingt mit den Blumen die Hoffnung auf Ostern, auf neues Leben und Auferstehung an.
Viele Blumen – ein Schmuck, viele Christen – eine Gemeinde
Viele Gläubige bringen bei der Kreuzverehrung mit den Blumen auch ihre persönlichen Anliegen vor Christus: Sorgen, Bitten, Dank oder Schuld. Denn so wie wir symbolisch eine Blume niederlegen, dürfen wir auch all diese Anliegen vor Gott bringen. Wortlos sagen wir: Da bin ich halt da, mit meinem ganzen Leben – ich lege es in deine Hände.
Wenn wir nacheinander Blumen zur Kreuzanbetung bringen, schmücken wir gemeinsam das Kreuz. Aus unseren einzelnen Blumen wird ein gemeinsamer Schmuck, der uns die ganze Osterzeit hindurch begleitet. Er zeigt uns als Gemeinschaft von Menschen, die im österlichen Licht unterwegs zu Gott sind! Gemeinsam stehen wir vor Gott in unserer Vielfalt und mit unseren Begabungen, mit unseren Fragen und Hoffnungen.
Weit mehr als eine alte Tradition
Während der Karfreitag von Stille und Andacht geprägt ist, sprechen uns die Blumen wortlos an. Sie helfen uns, uns dem Geheimnis der Kenosis Gottes – seiner Erniedrigung – zu nähern.
So mögen die Blumen bei der Kreuzverehrung mehr sein als eine Tradition: ein Ausdruck von Hingabe, Hoffnung, Vertrauen und erlösender Liebe. Im stillen Niederlegen der Blumen verbinden sich Leid und Trost, Tod und Leben – und wir erinnern uns an die unfassbare Tiefe der Liebe Gottes, die selbst die Abgründe des Todes überwunden hat!
08:00 hl. Messe
08:30 Rosenkranz
09:00 ANIMA - Rituale
16:00 Sing-Probe mit den Kathi-Kids
16:30 Jungschar
17:00 projekt.gruppe 3
17:00 Generalprobe
19:00 hl. Messe
08:00 hl. Messe
08:30 Rosenkranz
09:00 Anbetung
15:00 SteinchenFest
15:30 Generalprobe Erstkommunion
16:30 Generalprobe Erstkommunion
19:00 Segenszeit HOFFNUNG
08:00 hl. Messe
10:00 hl. Messe - Erstkommunion
10:00 Erstkommunion
10:00 Erstkommunion
14:00 Tauffeier
15:30 Tauffeier
17:15 Beichtgelegenheit