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Gesegnete Osterzeit - Halleluja!

„Schön ist, was gerade blüht!“

März 2026

Wie kreativ die Arbeit mit Blumen ist und was Blühpflanzen mit christlicher Tradition verbindet.

„Mir wurde der Beruf ja in die Wiege gelegt“, schmunzelt Florian Griessmaier. Schon die Großeltern verkauften hier die Produkte aus der eigenen Gärtnerei, damals vorwiegend Gemüse. Nur ein paar Meter vom ursprünglichen Standort entfernt, führt Griessmaier heute die „Floral-Garage“ - gleich hinter dem Donauspital. Er und sein Team verkaufen hier Schnitt- und Topfblumen, und was man dafür so braucht. „Ich mag es, mit den Händen kreativ etwas zu schaffen“, schwärmt er: „Wenn ich aus schönen Einzelblumen einen Strauß oder ein Gesteck mache.“

Griessmaiers Lieblingsblumen wechseln mit der Jahreszeit: Im Frühling bevorzugt er Tulpen, dann die Hortensien – bis zur Amarylis und dem Weihnachtsstern am Jahresende. „Die Abwechslung ist mir wichtig, und was gerade da ist.“ Nur eine kurze Zeitspanne im Winter stehen keine heimischen Schnittpflanzen zur Verfügung. „Aber wenn es regionale Blumen gibt, nützen wir das natürlich!“

Blumenschmuck in der kirchlichen Tradition

Im Frühling sind für privaten Wohnungsschmuck und christliche Tradition die Palmkätzchen besonders wichtig. „Das sind eigentlich keine Blumen, sondern die Zweige eines Weidenstrauchs.“ Die frühen Blüten der Sal-Weide wirken wie winzige, pelzigweiße Kätzchen; zusätzlich werden die Zweige mit bemalten Eiern, bunten Bändern und Zweigen vom Buchs geschmückt, einem immergrünen Strauch. Die Weide gedeiht in unserer wasserreichen Gegend auch in freier Natur besonders gut. Doch dort steht sie unter Schutz, denn wenn die männlichen Blüten später leuchtend-gelb werden, sind sie eine wichtige Futterquelle für Bienen und andere Pollensammler.

Für die Kreuzverehrung am Karfreitag empfiehlt der Fachmann die typischen Zwiebelgewächse des Frühling – Tulpen, Narzissen und Hyazinthen. Nelken würden in der Vase zwar länger frisch bleiben: „Aber die Frühlingsblüher finde ich persönlich schöner. Die Zwiebelpflanzen kommen aus dem scheinbaren Nichts zum Leben – ich finde, das passt gut zu Ostern und zur Auferstehung.“

  • Noch ein Expertentipp für lang anhaltend Freude an Schnittblumen: „Alle zwei bis drei Tage das Wasser wechseln und die Stiele frisch anschneiden. Das genügt.“

 


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