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Diese kurze Textpassage eines alten Schlagers passt genau in unsere Kirche, denn es gibt kaum ein Bild, einen Altar, eine Skulptur oder ein Inventarstück, das noch nicht seinen Standort gewechselt hätte oder umgestaltet wurde z.B. die Seitenaltäre, deren Altarblätter ursprünglich den hl. Johann von Nepomuk und den hl. Camillus de Lellis zeigten.
Der hiesige Wundarzt Herr Gottlieb Thurner, Urheber, Besorger und Spender des Kreuzweges ließ anno 1823 diese Altarblätter abnehmen (da sie nicht in das Ensemble der Kreuzwegbilder passten) und ersetzte sie durch zwei Gemälde (die Geburt Christi und die Auferstehung Jesu Christi), die der Maler zu Wien Herr Jakob Schilcher nach Herrn Thurners Vorstellung anfertigte. Sie sind heute noch (wieder) zu sehen. Für all sein großzügiges Agieren verlangte Herr Thurner nur das Recht für sich und seine Subjekte auf Lebenszeit auf dem Chor dem Gottesdienst beiwohnen zu dürfen.
Frau Elisabeth Müllner spendete 1884 eine Marienstatue und 1893 Fräulein Franziska Löw eine Josefstatute, die man auf die Seitenaltäre stellte. Dadurch waren die Gemälde kaum zu sehen, also nahm man sie ab (1903) und schmückte damit die Kirchenwände. Maria am rechten Altar und Josef am linken Altar, die Platzierung der Statuen fand keinen Gefallen und so tauschte man ihre Standorte. Auch dies Lösung war nicht zufriedenstellend. Aufgrund der Kritik, dass Josef nicht in das Gesamtbild passe wurde seine Statue entfernt und sein Platz abwechselnd mit anderen Skulpturen belegt.
Ruhe und Zufriedenheit kehrte erst ein, als Pfarrer Stockert 1999 die Bildtafeln – Geburt und Auferstehung (sie waren inzwischen in einem Depot gelagert) – auf ihre angestammten Plätze zurück brachte. Somit war die optische und spirituelle Ausgewogenheit zwischen den Bildern des Kreuzweges und den beiden Altarbildern wieder hergestellt.
So wie die Seitenaltäre hat fast das ganze Inventar eine „bewegte“ Vergangenheit. Ältere Jahrgänge der Kirchenbesucher können sich sicherlich noch an diverse Umstellungen oder Erneuerungen erinnern. In unserer schnelllebigen Zeit gibt es für Bewährtes, Traditionelles und Etabliertes keinen Platz, oder doch? – Die Grabplatte über der Gruft von Pfarrer Stainer und der hl. Martin am Hochalter haben ihren Platz FIX.
08:00 hl. Messe
09:30 hl. Messe
09:30 hl. Messe
10:00 Frühstück um 10
11:15 hl. Messe
19:00 hl. Messe
08:00 hl. Messe
08:30 Rosenkranz
14:30 Le+O
18:00 Fatimaabend
19:00 hl. Messe