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Lukas
stammte vermutlich aus Antiochia, war Heidenchrist, von Beruf Arzt.
Über seine Bekehrung zum Christentum ist nichts überliefert. Lukas
schloss sich in Troas Paulus an und begleitete diesen als Gefährte
und treuer Freund auf dessen zweiter und dritter Reise, der Romreise,
und während der Gefangenschaft. Lukas gilt als Verfasser des nach
ihm benannten Evangeliums und als Autor der Apostelgeschichte, als
deren Entstehungszeit heute allgemein die Jahre zwischen 70 und
80 angesehen wird.
Das Lukasevangelium war vorrangig für die Unterweisung von Nichtchristen bestimmt. Der Evangelist war bestrebt, Person und Wirken Jesu in einen zeit- und weltgeschichtlichen Rahmen zu rücken; auch seine Geschichte und Vorgeschichte der Geburt Jesu soll auf die universale Bedeutung Christi hinweisen. Deutlich ist Lukas' Interesse zu erkennen, das Heil, das in Jesus in die Welt gekommen ist, als universal darzustellen, nicht einzugrenzen durch nationale, rassische oder religiöse Barrieren. Die Apostelgeschichte zeigt, wie die Verkündigung geradezu unaufhaltsam ins Herz- und Machtzentrum der damaligen Welt, nach Rom, vorstieß. Wichtig war Lukas die Betonung von gerechten sozialen Beziehungen, insbesondere zwischen Armen und Reichen, das Bemühen um die Sünder und Geächteten der Gesellschaft sowie Jesu Wohlwollen gegenüber den Frauen.
Legenden lassen Lukas einen Martertod erleiden, doch berichtet Hieronymus, dass er mit 84 Jahren in Bithynien - nach anderen Quellen in Achaia, also in Böotien oder auf dem Peloponnes - sein Leben friedlich vollendet habe. Wegen der Schilderung der Maria in den ersten Kapiteln seines Evangeliums gilt Lukas als Marienverehrer, ist nach späteren Legenden Maler des ersten Madonnenbildes und wird oft als Maler von Marienbildern dargestellt.
Lukas Gebeine sollen 356/57 in die Apostelkirche von Konstantinopel überführt worden sein. Reliquien liegen auch in Padua.
Dem Vieh gab man früher am Lukas-Tag geweihte Zettel mit Bibelversen seines Evangeliums zum Essen, um es vor Seuchen und Unfällen zu schützen. Lukas-Zettel wurden auch unheilbar Kranken und Frauen bei schwerer Geburt gegeben. Der Lukas-Tag bedeutet für Bauern den Beginn der Rübenernte. "Lukas-Gilden" sind Vereingungen christlicher Ärzte.
Stier, denn Lukas deutet am innigsten auf den Opfertod Christi hin; Marienbild
von Bologna, Padua und Reutlingen; der Ärzte, Chirurgen, Kranken, Künstler, Goldschmiede, Glasmaler, Bildhauer, Sticker, Buchbinder, Notare und Metzger; der christlichen Kunst; des Viehs und des Wetters
aus Lukanien stammend (griech.)
18. Oktober
9. Mai: Fest Übertragung der Gebeine
11:00 Anbetung
08:00 hl. Messe
08:30 Rosenkranz
09:00 ANIMA - Rituale
11:00 Anbetung
16:00 Kathi-Kids
16:30 Jungschar
18:00 Bibelrunde
18:00 Tischelterntreffen
19:00 hl. Messe
19:15 KEK-Elternabend
08:00 hl. Messe
08:30 Rosenkranz
09:00 Anbetung
11:00 Beichtgelgenheit
15:00 SteinchenFest
15:00 Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes
15:30 Seniorenclub
17:15 Fatimaabend
18:00 Kreuzweg
19:00 Anbetung
19:00 hl. Messe