„Nimm an das Brot, nimm an den Wein, nimm an uns selber, wir sind dein!“

Sich selber einbringen

Bei der Gabenbereitung bringen wir nicht nur Brot und Wein zum Altar. In diesen Gaben bringen wir uns selber, mit allem, was uns bewegt, was uns freut und belastet.

Praktisch haben wir aber mit der Gabenbereitung nichts zu tun: Hostien und Wein werden von den MinistrantInnen hergerichtet und von ihnen nach vorne getragen.

Kommunion aus dem Tabernakel

Wie selbstverständlich wird vor der Kommunion aus dem Tabernakel eine große Schale mit konsekrierten Hostien geholt und ausgeteilt. Diese sind selbstverständlich genauso Leib Christi wie die, über denen soeben das Hochgebet gesprochen wurde. Aber der Zusammenhang zwischen den Gesten der Messfeier wird dadurch weniger deutlich. Beim Letzten Abendmahl nahm Jesus das Brot (Gabenbereitung), er sprach den Lobpreis (Hochgebet), brach das Brot (Brotbrechen) und gab dieses Brot seinen Jüngern (Kommunion). Wenn diese Gesten auch in unserer Feier eine Einheit bilden, wird der Sinn der Messe deutlicher spürbar.

Zeichen besser sichtbar machen

HostienWir wollen versuchen, diese Zeichen der Eucharistie besser sichtbar zu machen. Seit dem Fest unseres Kirchenpatrons am 11. November 2006 steht daher hinten beim Eingang in die Kirche auf einem Tischchen ein Körbchen mit Hostien neben der Hostienschale, bei der 9:30 Uhr Messe zusätzlich auch im neuen Teil der Pfarrkirche.

Jede/r, der/die zur Kommunion gehen möchte, ist eingeladen, eine Hostie für sich aus dem Körbchen in die Schale zu legen und damit auszudrücken: Ich bringe mich selber in diese Eucharistiefeier ein.

Diese von mir selber eingelegte Hostie wird dann bei der Gabenbereitung zum Altar gebracht: „Sinnvoll und wünschenswert ist es, wenn die Gläubigen Brot und Wein herbeibringen. [...] Wenn auch heute die Gläubigen Brot und Wein für die Eucharistiefeier nicht mehr, wie früher, selbst mitbringen, behält diese Handlung doch ihre Aussagekraft und Bedeutung.“ (Allg. Einf. in das Messbuch)

Über eben diesen Hostien wird dann das große Lob- und Dankgebet gesprochen und die selben werden bei der Kommunion ausgeteilt: „Mit Nachdruck wird jene vollkommenere Teilnahme an der Messe empfohlen, bei der die Gläubigen nach der Kommunion des Priesters aus derselben Opferfeier den Herrenleib entgegennehmen.“ (II. Vat. Konzil, Konstitution über die Hl. Liturgie) Damit erübrigt sich auch der routinemäßige Gang zum Tabernakel – es sei denn, die Hostien gehen aus irgend einem Grund aus.

Keine Angst!

Zunächst einmal: Keine Angst vor dem „Hostien einlegen“.

Die Hygiene ist durch eine Zange gewahrt, die zum Nehmen der (natürlich noch nicht-konsekrierten) Hostien bereitliegt.

HostienKeine Angst aber auch, wenn Sie einmal vergessen sollten, eine Hostie in die Schale zu legen, oder aber wenn Sie das absolut nicht möchten: Sie können selbstverständlich trotzdem zur Kommunion gehen! Denn erstens legen wir sicherheitshalber schon ein paar Hostien in der Schale bereit, und zweitens gibt es, wenn es einmal doch zu wenige sind, immer noch den Tabernakel.

Pastoralassistent Markus Pories
Pfarrer Georg Stockert


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„Trinkt alle daraus!“ (Kelchkommunion)

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