Denkanstoß

Samstag, 1. September 2012 , 15:05 Uhr

Manchmal radle ich zur Messe und in meiner Seele jubelt das bekannte Lied „Ich komme zu dir, oh Gott, mit dem Herzen voller Freude und gemeinsam möchten wir dir danken“. Ehrliche Dankbarkeit dringt tief in den Menschen ein und erfüllt ihn ganz. Er ist sich bewusst, dass nichts selbstverständlich ist, dass all unser Hab und Gut dahin sein kann durch Unwetterkatastrophen, Erdbeben, dass alles Irdische vergänglich ist und dass wir für so vieles dankbar sein können. Am 16. September dürfen wir wieder das Erntedankfest feiern und danken für die reichliche Ernte, dass wir nicht hungern müssen im Gegensatz zu Millionen Menschen. Wer aber im Überfluss lebt, ist leicht der Gefahr ausgesetzt, dass die Gier Besitz von ihm ergreift, die im Kleinen, dies und jenes haben zu wollen, beginnt und sich fortsetzt bis zur  Unterschlagung von Millionen. Schade, dass auch jedes Jahr die mit viel Liebe schön geschmückten Fahrzeuge beim Erntedankumzug von Menschen geplündert werden, die sich nicht an Schönem erfreuen können und in die eigene Tasche raffen.

Sind wir dankbar für das tägliche Brot, für die Natur, die bunten Schmetterlinge, das Gezwitscher der Vögel … dankbar für unsere Lieben, für unser Leben!

Christina Röder


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