Taufe

Allgemeines zur TaufeTaufe

Wenn ein Mensch zu Gott gefunden hat und sich entscheidet, in der von ihm begründeten Gemeinschaft (Kirche) verbindlich zu leben. In dieser Situation bringt die Taufe zum Ausdruck, was dem Menschen langsam spürbar geworden ist: Dass er ein von Gott schon längst geliebter Mensch ist. In diese Liebe Gottes wird er symbolhaft hineingetaucht - daher kommt das Wort "Taufe".

In unserem Kulturkreis ist es meist üblich, dass Eltern ihr Kind bereits taufen lassen. Wir als Pfarrgemeinde von Aspern freuen uns mit ihnen und wünschen Gottes Segen für die Familie und die große Aufgabe, die sie damit übernommen hat.

Die folgenden Hinweise mögen dazu beitragen, dass die Taufe eine würdige Feier, ein Fest unseres Glaubens und ein persönlich gestalteter Gottesdienst wird.

Ein Kind hat das Licht der Welt erblickt. Für die Eltern ist dies ein ganz besonderer Augenblick. Sie sind Gott dankbar und bitten ihn, ihr Kind zu segnen und es im Leben zubegleiten. Und auch für ihre eigene künftige Aufgabe als Eltern bitten sie um en Segen Gottes. Ein erster Schritt in die Öffentlichkeit des Neugeborenen ist die Taufe. Die Eltern, selbst Mitglied der Kirche, bitten um die Aufnahme ihres Kindes in diese Gemeinschaft der Christen.

Der Name des Kindes

Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein. Jes 43,1

Die Eltern geben dem Kind den Vornamen und sind dafür verantwortlich. Das Kind muss mit diesem Namen sein ganzes Leben lang leben. Eine Entscheidungshilfe bei der Namenssuche kann ein anderer Mensch oder auch ein Heiliger sein, der für Sie eine besondere Bedeutung hat. Oder man setzt eine Familientradition fort. Der Name steht stellvertretend für das, was Eltern ihrem Kind wünschen. Man kann auch einem Kind mehrere Namen geben. Bei der Taufe besteht die Möglichkeit, einen zusätzlichen Taufnamen zu vergeben. Dieser hat offiziell keine Bedeutung, da er nicht in der Geburtsurkunde, sondern nur im Taufschein aufscheint.

Erledigung der Formalitäten

Anmeldung einige Wochen vorher mit den Dokumenten

  • Geburtsurkunde des Täuflings
  • Taufscheine und Trauungsschein der Eltern
  • Taufschein mit einem Firmvermerk und kirchlicher Trauungsschein des Paten

in der . Für diese Anmeldung bitte in den Kanzleizeiten kommen, Sie brauchen dafür vorher keinen Termin vereinbaren: Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr und Donnerstag zusätzlich 15 bis 19 Uhr.

Bei der Anmeldung wird ein Termin für ein Taufgespräch mit den Eltern (und Paten) vereinbart. Taufgespräche finden nicht nur mit dem Pfarrer statt, sondern in erster Linie mit dem entsprechenden Taufpriester. Meistens findet dieses Gespräch zu Hause im Heim der Familie oder auch in der Pfarrkanzlei statt.

Wenn die Taufe in einer anderen Pfarre gefeiert werden soll …

Auch das ist möglich. Damit die sogenannte „Tauferlaubnis“ erstellt werden kann, bitte um Anmeldung mit den Dokumenten

  • Geburtsurkunde des Täuflings
  • Taufscheine und Trauungsschein der Eltern
  • Taufschein mit einem Firmvermerk und kirchlicher Trauungsschein des Paten

in der Pfarrkanzlei. Ob das Taufgespräch dann in Aspern oder in der Taufpfarre geführt wird, wird bei der Anmeldung besprochen. Dann erhalten Sie die Tauferlaubnis.

Taufbecken in der Pfarrkirche St. Martin-SeminarCheckliste für die Taufe

  • Anmeldung in der Pfarrkanzlei
  • Taufpaten
  • Feier der Taufe (Gebete, Fürbitten, Texte)
  • Musikalische Gestaltung der Tauffeier
  • Einladungen gestalten und verteilen

Taufbecken in der Pfarrkirche St. Martin-Seminar Tauftermine

Taufen sind bei uns in Aspern möglich:

  • Samstag nachmittags
  • nach den Messen am Sonntag
  • aber auch in einer Sonntagsmesse

Die nächsten Tauffeiern

25. März, 16:00 Uhr: Tauffeier

Täuflinge der letzten Jahre

Links

Das Sakrament der Taufe

Sie suchen einen Namenspatron für Ihr Kind?

Ein Wort zum Nachdenken:

Aufbruch

Selig, die das Interesse des anderen lieben wie ihr eigenes - denn sie werden Frieden und Einheit stiften.
Selig, die immer bereit sind, den ersten Schritt zu tun - denn sie werden entdecken, dass der andere viel offener ist, als er es zeigen konnte.
Selig, die nie sagen: Jetzt ist Schluss! - denn sie werden den neuen Anfang finden.
Selig, die erst hören und dann reden - denn man wird ihnen zuhören.
Selig, die das Körnchen Wahrheit in jedem Diskussionsbeitrag heraushören - denn sie werden integrieren und vermitteln können.
Selig, die ihre Position nie ausnützen denn sie werden geachtet werden.
Selig, die nie beleidigt oder enttäuscht sind; denn sie werden das Klima prägen.
Selig, die unterliegen und verlieren können; denn der Herr kann dann gewinnen.

Klaus Hemmerle,
Bischof von Aachen