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Denkanstoß

Samstag, 1. Dezember 2012 , 15:20 Uhr

Der Advent wird als die stillste Zeit im Jahr bezeichnet, als Vorbereitungszeit auf Weihnachten. Davon sind wir jedoch weit entfernt. Während des Einkaufsrummels mit überall laut erklingender Musik, wie „Jingle Bells“, „White Christmas“ u.ä. werden wir schon „vorbereitet” mit manchmal unerträglichen Krachern auf das neue Jahr. Und am Jahresende werden unzählige Leuchtraketen in die Luft geschossen.

Kann ich es verantworten, viel Geld auszugeben, um Leuchtraketen zu kaufen, sie in die Luft zu schießen, die Umwelt dadurch stark zu belasten, um mich kurzfristig daran zu erfreuen, während weltweit Millionen Menschen hungern und verhungern? Wäre es nicht ein weit größerer Wert, der mich mit Zufriedenheit erfüllt und glücklich macht, wenn ich Gutes tun kann – den vielen Straßenkindern weltweit, den Kindersoldaten, Hungernden, Arbeitern und Arbeiterinnen in den Fabriken, wo sie ohne Rechte, ohne Gewerkschaften zu einem Spottlohn, der kaum zum Überleben reicht, ausgebeutet werden? Tue ich Gutes, indem ich das Geld nicht mit Leuchtraketen in die Luft jage, sondern es der Caritas oder einer anderen Hilfsorganisation spende!

Denn sind mir die Menschen weltweit, der Nachbar, die Nachbarin neben mir ganz gleichgültig? Elie Wiesel meinte, die Gleichgültigkeit in der Welt sei noch viel schlimmer als der Hass in der Welt!

Christina Röder

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