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Am Wendepunkt des Lebens

Freitag, 1. März 2013 , 14:45 Uhr

in JerusalemDie Reisenden aus der Pfarre Aspern stehen als Pilgergruppe auf den Stufen vor der Grabes- und Auferstehungskirche in Jerusalem. Hier endete der Kreuzweg Jesu, den wir in den Semesterferien durch die winkeligen Gassen der Jerusalemer Altstadt betend und betrachtend nachgegangen sind.

Hier in dieser Kirche zeigt man den Golgotafelsen und eine Grabkapelle, die Orte der furchtbaren und brutalen Kreuzigung Jesu und das Felsengrab für das Begräbnis.

Wegen der vielen Kapellen und Altäre kann man sich als Besucher nur sehr schwer die Orte von Kreuz und Grab vorstellen. Die vielen Umbauten der Grabeskirche im Lauf der Jahrhunderte haben die ursprünglichen Spuren verwischt.

Und doch ereignete sich hier an diesem heiligen Ort der Christenheit die Wende schlechthin. Die Wende vom Tod zum Leben.

„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden.” (Lk 24,5f) – diese Worte an die Frauen werden alle Mitfeiernden als Frohbotschaft in der kommenden Osternacht hören.

Hier in Jerusalem geschah es: Jesus wurde gekreuzigt und getötet, aber er blieb nicht im Tod. Diese Wende vom Dunkel in das Licht, aus der Verlorenheit und aus dem Tod hin zum Leben soll sich überall ereignen: in unserer Kirche, bei uns in Aspern und in den Herzen aller Menschen. Das ist mein österlicher Wunsch für Sie liebe Leserinnen und Leser.

Ihr Pfarrer Georg Stockert


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