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Aus dem Pfarrgemeinderat

Montag, 1. April 2013 , 08:00 Uhr

Über einige Themen, nach denen ich als Pfarrer von Aspernerinnen und Aspernern immer wieder gefragt werde, konnte ich bei der Märzsitzung die Pfarrgemeinderäte informieren.

Z.B. zum Thema „Kirche in der Seestadt Aspern“. Ich konnte von einer Gesprächsrunde bei Bischofvikar Dariusz Schutzki (Vikar für Wien Stadt) berichten, zu der auch einige VertreterInnen der evangelischen und der rumänisch-orthodoxen Kirche und auch der muslimischen Gemeinschaft geladen waren. Diese zeigten sich interessiert, in Kooperation mit der katholischen Kirche an einer Art „Campus der Religionen“ mitzubauen. Über den weiteren Gesprächsprozess werden wir berichten.

Dann wurde über die Errichtung der Photovoltaikanlage auf dem Kirchendach und über die erfolgreiche Bauverhandlung bezüglich eines zusätzlichen kirchlichen Kindergartens der „St. Nikolausstiftung“ im „Oberleuthnerpark“ (gegenüber der Pfarrkirche) berichtet. Viele Eltern bestürmen uns ja wegen eines Platzes für ihr Kind. Wir hoffen, dass wir in den Maipfarrnachrichten konkretere Informationen über Bau und Fertigstellung geben können.

Auch die Pfarrgemeinderatsklausur im November 2013 mit dem Thema „Mission First“ haben wir in der Sitzung geplant. Dabei soll es um den Vorrang der Verkündigung des Evangeliums im Leben einer Pfarre gehen, wie es unser Erzbischof Kardinal Schönborn immer wieder einmahnt.

Als pfarrliche Ansprechperson für Gewalt- und Missbrauchs-Prävention referierte Christine Scholz über diese so sensiblen Fragen: Was versteht man unter Missbrauch, wie kann ihm vorgebeugt und er verhindert werden. Was muss bei begründetem Verdacht, aber auch bei Gerüchten unbedingt gemacht werden. Denn kirchliche MitarbeiterInnen (also auch PfarrgemeinderätInnen) sind verpflichtet, Verdachtsfälle, Beobachtungen und Missbrauchsfälle der diözesanen Ombudsstelle zu melden.

Als weitere Tagesordnungspunkte genehmigte der Pfarrgemeinderat die Kirchenrechnung 2012, das Programm der „Langen Nacht der Kirchen“ wurde besprochen und die Verantwortlichen der einzelenen Fachausschüsse berichteten aus ihren Bereichen.

KirchturmSchließlich wurde das Thema Kirchenaußenrenovierung behandelt. Aufmerksamen KirchenbesucherInnen sind in den letzten Jahren die Schäden rund um die Annakapelle, Feuchtigkeitsschäden im Sockelbereich und der abgefallene Verputz am Kirchturm nicht entgangen. Vor zwei Jahren wurde vom erzbischöflichen Bauamt eine Kostenschätzung gemacht: € 300.000,–. Aber zur Zeit haben wir erst € 65.000,– auf dem Baukonto angespart. Einstimmig beauftragte der Pfarrgemeinderat den pfarrlichen Bauauschuss, nicht darauf zu warten, bis wir genügend Geld für eine Gesamtsanierung im Jahr 2017, 2018 … beisammen haben. Es wurde beschlossen, mit einer Renovierung in Etappen ab 2014 zu beginnen, um die dringendsten Bauschäden zu beseitigen.

Pfarrer Georg Stockert


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