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Czeslaw Kaszubowski

Sonntag, 10. März 2013 , 11:05 Uhr

Unsere polnische Gemeinde feiert ihren Priester

Czeslaw KaszubowskiLebendig, gut integriert, in der Pfarre Aspern beheimatet, selbstbewusst und ihren Traditionen verbunden, das alles ist die Gemeinde unserer polnischen Mitchristinnen und Mitchristen. Der Mensch in ihrer Mitte – für sie da als Mitbruder und Priester – ist Czeslaw Kaszubowski. Anlässlich seines 50. Geburtstages wollen wir ihn allen Aspernern vorstellen.

Czeslaw Kaszubowski wurde in der Nähe von Danzig in eine große Familie geboren. Nach dem Tod des ältesten Bruders leben noch zwei Schwestern und vier Brüder. Die Geborgenheit in der Familie ist wahrscheinlich das Fundament seiner Offenheit, Kontaktfreudigkeit und seines Verantwortungsbewusstseins – Eigenschaften, die sein Leben prägen.

Eine weitere Frucht seiner Kindheit und Jugendzeit ist sein tiefer Glaube. Erstes Vorbild waren die Eltern, dann die Pfarrgemeinde. Czeslaw war als Ministrant, Musiker, Sänger und in der Jugendarbeit mit Begeisterung aktiv. Das Positive, das der junge Czeslaw mit dem Leben im Glauben verband, ließ in ihm den Wunsch reifen, Priester zu werden.

Nach Grundschule und Gymnasium folgten der Eintritt in den Orden der Resurrektionisten, das Studium an der Päpstlich Theologischen Fakultät in Krakau mit dem Abschluss im Jahr 1989 und schließlich die Priesterweihe am 19. Mai 1990. Czeslaw Kaszubowski fühlte sich auf die Aufgaben eines Priesters und Ordensmannes gut vorbereitet. Es ist ihm auch wichtig, seinen Dienst im Sinn seiner Vorgesetzten auszuführen.

21 Jahre lang wirkte Czeslaw als Kaplan und anschließend als Pfarrer der Pfarre Namen Mariens in Posau. Dann erhielt er das Angebot, für die polnische Gemeinde in Österreich tätig zu sein. Seinen Entschluss, Neues zu wagen, hat er nie bereut. Zu seinen Aufgabenbereichen gehören neben unserer Pfarre auch Gemeinden in Neumargareten, am Rennweg und in Neusimmering. Diese Entwicklung nimmt er als Bereicherung an. Gibt es Unterschiede zu einer polnischen Pfarrgemeinde? Der Stil der Seelsorge ist nicht immer gleich, aber das Wesentliche stimmt überein. Schwerpunkte sind die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, sie sind die Zukunft auch der Kirche, und der direkte Kontakt zu den Menschen. So kann Glaube sich in Gemeinschaft entwickeln und gefestigt werden.

Bei so viel Zufriedenheit gibt es keine großen Pläne und keinen Wunsch nach Veränderung. Seine Sprachkenntnisse möchte Czelslaw verbessern. Wenig freie Zeit bleibt ihm für sportliche Aktivitäten und seine „Leidenschaft“, das Angeln.

Czeslaw Kaszubowski teilt seine Freude am Priesteramt mit vielen Mitbrüdern in Österreich. Gerade unserem Pfarrer, Georg Stockert, ist er für die freundliche Aufnahme in Österreich sehr dankbar und er schätzt die Begeisterung und das rege Pfarrleben in Aspern. Er spricht auch gern von Kaplan Thomas Wisotzki und Dorota Skoludek, die an seinem guten Start in unserer Pfarre maßgeblich beteiligt war.

Die polnische Gemeinde wird unter der engagierten Leitung von Czeslaw Kaszubowski weiterhin vorbildlich sichtbar bleiben.

Dorota Skoludek
Brigitta Mychalewicz


Wie jeden 2. und 4. Sonntag im Monat feierte die polnische Gemeinde in Aspern auch am 10. März 2013 ihre Messe in polnischer Sprache. Es gab einen besonderen Anlass, Priester Czeslaw Kaszubowski feierte seinen 50. Geburtstag. Viele Wünsche und Blumen waren der Beweis unserer Dankbarkeit für seine geistliche Betreuung. Die zahlreichen Anwesenden, die an dieser Messe teilnahmen, waren ein weiterer Beweis unserer gemeinsamen Freunde und bestätigten die gute Zusammenarbeit mit der gesamten polnischen Gemeinde in der Pfarre Aspern.


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