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Hoffnung mitten im Chaos

Samstag, 1. März 2014 , 12:30 Uhr

Familienhaus Kiew

Sehr beunruhigende und traurige Nachrichten kamen in den letzten Wochen aus der Ukraine. Chaos, Gefahr von Bürgerkrieg, brennende Barrikaden und erschreckende Bilder von den blutigen und zum Teil tödlichen Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten.

Trotz allem Chaos in diesem Land versucht die Caritas in Kiew seit Jahren denen zu helfen, die unter den wirtschaftlichen Schwierigkeiten und der Korruption in diesem Land besonders leiden: vor allem die Kinder und die Familien.

Nach Angaben der UNICEF lebt mehr als ein Drittel der Familien mit Kindern in der Ukraine in großer Armut. Mehr als 100.000 Kinder wachsen ohne elterliche Obsorge auf. Es sind Kinder wie Mascha und Irina. Ihr Vater ist gestorben, die verzweifelte Mutter hat keine Arbeit gefunden und zu trinken begonnen. Drei Monate ist es jetzt her, dass die Polizei die beiden Kinder aus einer völlig verwahrlosten Wohnung geholt und in die Wohngruppe in Kiew gebracht hat – hier können sie mit insgesamt zehn weiteren Kindern bleiben, bis sie sich wieder erholt haben und zur Ruhe gekommen sind.

Ein Familienhaus für die Zukunft

Damit Kinder wie Mascha und Irina, die niemanden mehr haben, auch danach nicht allein gelassen werden, errichtet die Caritas derzeit gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation Fonds Aspern ein Familienhaus in Kiew, wo sie wohnen können, bis sie erwachsen sind und eine Ausbildung abgeschlossen haben. Pflegeeltern, die die Obsorge der Kinder übernehmen und gemeinsam mit ihnen im Haus leben, werden von PsychologInnen und PädagogInnen begleitet und unterstützt.

Familie und ein Zuhause – das braucht jedes Kind

Vera KoshilVera Koshil, Leiterin des neuen Projekts, weiß: „Jedes Kind, das seine Eltern verloren hat, wünscht sich nichts sehnlicher, als wieder eine Familie zu haben.“ Damit dieser Wunsch in Erfüllung geht, und wir das Familienhaus in Kiew im Frühjahr eröffnen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Unsere Pfarre hilft seit Jahren. Helga Tippel hält seit 17 Jahren Kontakt mit Vera Koshil und dem Heim in Kiew. Im Vorjahr konnten wir € 40.000,– nach Kiew für den Fonds Aspern überweisen.

Februar-Caritasflohmarkt

Dank der guten Organisation von Christina Röder und der tollen Zusammenarbeit von mehr als 65 MitarbeiterInnen konnte beim Caritas-Februarflohmarkt ein Rekordergebnis von € 10.700,– erzielt werden. Die eine Hälfte kommt den Kindern in Kiew zugute, die andere haben wir an die Syrien-Flüchtlingshilfe der Caritas überwiesen.

Verschiedenste Aktionen zugunsten der Kinder in Kiew laufen das ganze Jahr, es gibt den Kartoschki-(Kartoffel-)Verkauf, die Nikolaus- Hausbesuche und verschiedene Sammlungen z. B. bei Erstkommunionfeiern und Firmungen.

Übernahme einer Sammlung aus Aspern Übernahme einer Sammlung aus Aspern Übernahme einer Sammlung aus Aspern

Wenn Sie persönlich die Kinder und das Familienhaus Kiew unterstützen wollen: Pfarre Aspern, bei der Raiffeisenbank-Aspern, IBAN - AT 55 32 000 000 065 054 65, BIC – RLNWATWW, Kennwort: Familienhaus Kiew. Spendenbestätigungen für das Finanzamt werden Ihnen – wenn Sie es wünschen – zugesandt.

Mit Ihrer Spende geben Sie Kindern Hoffnung mitten im Chaos. Vielen Dank.

Pfarrer Georg Stockert


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