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Seestadt Aspern

Freitag, 28. Februar 2014

„Ballett der Kräne“ und Kirchenpläne

Für die BewohnerInnen von Aspern sind die für die Flugsicherung jeden Abend beleuchteten 40 Baukräne ein gewohntes Bild. Wie ein beleuchteter Christbaum ragen die Kräne mit ihren roten Lichtern gegen den Nachthimmel.

Am 15. Februar 2014 zogen diese erleuchteten Baukräne nicht nur die interessierten AspernerInnen an, sondern tausende neugierige Wienerinnen und Wiener kamen per U2, um das Spektakel der langsam sich drehenden und „tanzenden“ Kräne, den „Kranensee“ zu sehen. Der klare Nachthimmel, die wie eine Lichtorgel blinkenden Kräne und Discomusik sorgten für eine beeindruckende Atmosphäre.

Die riesige Baustelle wächst und wächst, die ersten Rohbauten sind schon fertig, im Herbst 2014 sollen die „Pioniere“, die ersten Bewohner, wie sie genannt werden, in die Seestadt einziehen.

Bis Ende 2015 sollen alle 2 600 Wohneinheiten fertiggestellt und damit die erste Bauetappe am ehemaligen Flugfeld beendet sein. Ca. 6 000 Menschen werden also ab Herbst in diesen Teil von „Nordaspern“ ziehen, bis 2017 sollen in einem zweiten Bauabschnitt dann rund 40 Prozent der Fläche der Seestadt verbaut sein.

Der Endausbau ab ca. 2020 (?) soll weitere 20 000 Menschen nach Aspern Nord bringen. In diesem Teil ist auch ein „sakraler“ Bauplatz vorgesehen. Also erst in der Endausbauphase soll eine (Pfarr)kirche dort gebaut werden. Auch andere Konfessionen sind interessiert, auf diesem Bauplatz eine eigene Gottesdienststätte zu errichten. Noch sind viele Fragen offen, vor allem wird es eine Frage des lieben Geldes sein… Fest steht, dass im südwestlichen Teil der Seestadt, also im Bereich der jetzigen Bauphase ein Lokal als Seelsorgezentrum angemietet wird. Der Wirtschaftsrat der Erzdiözese Wien hat Mitte Februar grünes Licht gegeben, ein ca. 280 m² großes Lokal anzumieten.

Vor mehr als 17 Jahren wurde in der Bergengasse im Langobardenviertel „St. Katharina von Siena“ errichtet. Diese Seelsorgestation hat sich im Lauf der Jahre als Ort der Begegnung und für die Feier von Sonntagsmessen sehr bewährt. In dieser Art soll auch in der Seestadt ein Gemeindezentrum geschaffen werden: ein Mehrzwecksaal, wo am Sonntag hl. Messe gefeiert werden kann, mit den nötigen Nebenräumen. Ziel ist es, dass dieses Seelsorgezentrum mit dem Einziehen der neuen BewohnerInnen auch in Betrieb gehen kann. Über die weiteren Planungen werden wir hier berichten.

Pfarrer Georg Stockert

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