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Bitte um Hilfe für Yunia!

Sonntag, 1. Juni 2014

YuniaVor 13 Jahren kam Yunia mit ihrer Mutter von Lugansk in der Ukraine ins Wiener AKH. Da lag ein scheinbar kleines Baby im Bettchen, das weder den Kopf halten konnte, noch irgendetwas in die Hände nehmen konnte. Erstaunlich war Yunias lautes Lachen, das alle im Raum anstecken konnte.

Ich war damals mit meiner krebskranken Enkelin im gleichen Zimmer und lernte sie dadurch kennen.

Yunia war bereits 3 Jahre alt, doch in der Ukraine erkannte man ihre atypische Phenylkatunosie (PKU) nicht. In Österreich hätte man dem Kind gleich nach der Geburt helfen können. Yunias Vater hatte Jahre vorher bei den Aufräumungsarbeiten des Katastrophen-AKWTschernobyl mitgeholfen. Er hat gesundheitliche Schäden erlitten, die wahrscheinlich Yunias Erkrankung erklären.

Yunia hatte häufig epileptisch wirkende Anfälle – die Diagnose war schrecklich, die Prognose schlecht. Teure Medikamente und schwierige Diät wurden nötig. Die russische Kirche in Wien finanzierte seit 13 Jahren die Medikamente und die Pfarre Aspern half mit.

Im Abstand von 2-3 Jahren war Yunia mit ihrer Mutter in Wien zur Kontrolle und Yunia machte Fortschritte, die kein Arzt für möglich hielt. Die AUA stellte Freiflüge zur Verfügung und im AKH gab es einen Fonds, der kostenlose Behandlung und Spitalsaufenthalt ermöglichte. Beim letzten Aufenthalt in Aspern hatte das AKH schon kein Geld mehr. Yunia wurde ambulant behandelt, das Hotel zum Asperner Löwen/Prager nahm Mutter und Kind kostenlos auf.

Yunia lernte sitzen, nach viel Therapie aufzustehen und schließlich auch mit Hilfe zu gehen. Die Situation dieser Familie wurde durch die chaotischen Unruhen in der Ukraine in Lugansk bedrohlich. Früher konnte der Vater im staatlichen Heizwerk von Lugansk arbeiten und € 200,– monatlich verdienen und seine Stellung schien, wegen der behinderten Tochter, sicher. Doch der Staat verkaufte das Werk an einen Oligarchen, jetzt ist es pleite und der Vater ist arbeitslos. Vom Sozialamt erhält die Familie € 100,– für das behinderte Kind, der Vater sucht Gelegenheitsjobs als Schlosser, die kranke Großmutter hilft mit ihrer Pension von € 80,– mit. Sozialversicherung gibt es keine.

Die Medikamente werden jetzt per E-mail vom AKH-Wien angepasst und Yunia muss sie regelmäßig nehmen. Leider kosten sie pro Monat ca. € 800,– ein Abbruch wäre lebensbedrohlich.

Durch die fatalen politischen und sozialen Verhältnisse in der Ukraine muss auch die russische Kirche vermehrt Notfamilien unterstützen und wird in Zukunft für Yunia nur mehr wenig finanzieren können. Die Apotheke zum Löwen von Aspern, Dr. Schlagintweit, besorgt seit Jahren die Medikamente zum möglichst günstigen Preis und verzichtet auf eigene Spannen.

Wir möchten der nun 16-jährigen Yunia ihr Überleben weiter sichern und bitten um Sponsoren und Spenden.

Helga Tippel

Spenden werden erbeten auf das Konto der Pfarre Aspern:
IBAN – AT55 3200 0000 0650 5465
BIC – RLNWATWW – Kennwort: Yunia

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