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Kinder und Glaube

Dienstag, 1. November 2016

Jeden Tag fahre ich mit der U-Bahn und jeden Tag erlebe ich etwas Interessantes. Einmal ist eine Familie mit zwei kleinen Kindern eingestiegen, eines von ihnen ein Mädchen, ca. 5 Jahre alt. Kaum hatte sie sich hingesetzt, begann sie über Gott zu sprechen; sie stellte Fragen wie: „Wo ist  Gott? Und wie können wir Gott erleben?“

Sofort merkte ich, dass die Eltern mit der Situation völlig überfordert waren. Aber ich fand es gut, dass sie sich nicht trauten, ihr zu sagen, dass Gott im Himmel wohnt, wie meistens Kindern auf diese Fragen geantwortet wird. Sie sagten dazu, dass, wenn man von Gott wissen oder erleben will, man in die Kirche gehen muss.

Ich weiß, das es viele Wege gibt, die zu Gott führen. Aber was mich an diesem Kind so faszinierte, war seine Neugier auf Gott.

Ich habe als Kind leider nicht viel über Gott gehört, aber ich habe immer gespürt, dass ich eine große Sehsucht nach ihm hatte. Die heilige Erstkommunion habe ich als Erwachsener mit 23 Jahren empfangen. Es war mir bewusst, dass ich etwas ganz Besonderes bekomme.

Seitdem ist für mich die Kommunion eine Quelle des Lebens geworden. Aus dieser Quelle bekomme ich Kraft und Stärkung. Diese Kraft und Überzeugung gibt mir die Motivation, Kinder auf dem Weg des Glaubens und zur Erstkommunion zu begleiten.

Ich bin davon überzeugt, dass sich die Kinder schon in ihrer Kindheit mit dem Glauben auseinandersetzen sollen. Damit haben sie ein Fundament, das ihnen helfen kann, wenn sie sich mit Schwierigkeiten des Lebens konfrontiert sehen.

Gustavo Cisneros Perez

Gustavo Cisneros Perez


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