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Baubeginn

Freitag, 1. Juni 2018

Genau vor 20 Jahren begannen die Bauarbeiten für den Zubau der Pfarrkirche. Nach dem Firmgottesdienst am Pfingstmontag 1998 begannen die Arbeiten in der Pfarrkirche, bis Mitte November konnte der „halbe“ Kirchenraum für Gottesdienst noch benützt werden; dann war die Kirche bis Ostern 1999 gesperrt. Die Sonntagsmessen wurden im Pfarrsaal gefeiert. In einer Rekordzeit von elf Monaten konnten der Ausbau und die Renovierung der Pfarrkirche fertiggestellt und der neue Altar vom Erzbischof Kadinal Christoph Schönborn am 18. April 1999 geweiht werden.

Nach 20 Jahren soll es im Sommer 2019 eine Innenrenovierung geben, die ergrauten Wände, manche Risse machen diese notwendig.

Einen Baubeginn gab es auch am Ulanenweg 51. Dort, wo bis 1999 das Notkirchlein St. Josef in Betrieb war, sollen 69 Wohnungen errichtet werden. 1972 war das Holzkirchlein in Wien-Glanzing abgebaut und in Aspern in vielen ehrenamtlichen Stunden neu aufgebaut worden. Damals war der Weg vom Siedlungsgebiet Lobau nach Aspern noch sehr umständlich, die heimelige Holzkirche St. Josef war sehr beliebt.

Die Zeiten haben sich geändert, die Verkehrsanbindung zum Ortskern Aspern hat sich deutlich verbessert und die vergrößerte Pfarrkirche St. Martin führte 1999 zur Schließung von St. Josef. Seither wurden verschiedene Projekte zur Nutzung der 4.499m² angedacht, wie der heiß umstrittene Plan für ein Vinzi-Dorf. Nun ist der Kirchengrund von der Pfarre verpachtet worden, neue EinwohnerInnen werden bald dort einziehen können.

Georg Stockert
Pfarrer

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