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Fritz, unser Kirchenvater

Samstag, 1. Dezember 2018

Friedrich Kasberger Geboren und getauft als Friedrich Kasberger in Oberösterreich, ist Fritz in der Pfarre Aspern eine VIP. Seine kirchliche Karriere ist durchaus interessant. Im Kloster St. Gabriel erlernte Fritz die Schuhmacherei. Als man jedoch von ihm den Eintritt in die Klostergemeinschaft erwartete, verließ er St. Gabriel und zog nach Wien. St. Ulrich im 7. Bezirk wurde seine neue Heimat. Dort wurde er zum hauptamtlichen Mitarbeiter und durch die Mesnerschule in St. Stephan samt abschließender Prüfung eben ein Vollprofi. Privat setzte Fritz Kasberger in Wien auch entscheidende Schritte. Auf einem Tanzfest der Katholischen Jugend lernte er seine zukünftige Gattin Christine kennen. Sie stammte aus  Aspern.

Das junge Ehepaar Kasberger lebte vorerst in Ottakring, erwarb später ein Siedlungshaus in Aspern und renovierte und erweiterte es eigenhändig. Das schuf Platz für vier  Kinder, drei Töchter und einen Sohn. Dann bekam Fritz eine Stelle in der Zentrale einer Bank. Das bedeutete, dass er seinen Dienst als Mesner nun ehrenamtlich ausübte.

Fritz  erwies sich speziell vor kirchlichen Festen und Veranstaltungen als unentbehrliche Stütze der Pfarrer Franz Frana, Otto Klohna und Georg Stockert. Noch bevor erstmals ein Pfarrgemeinderat gewählt wurde, war er im sogenannten Beirat tätig als Kontaktperson zu anderen Pfarren des Dekanats. Die nachkonziliare Entwicklung der Kirche und damit auch der Pfarre sah und sieht Fritz Kasberger äußerst positiv. Auch die Pfarrer Franz Klohna und seit 25 Jahren Georg Stockert waren bzw. sind neuen Ideen gegenüber sehr aufgeschlossen, sagt der „Kirchenvater“ aus Erfahrung.

Fritz kann auf eigene Initiativen zufrieden zurückblicken. Dazu gehören die Lobauwallfahrt der Katholischen Männerbewegung, Reisen des Dekanats nach Rom und Israel, die Organisation und Betreuung von Jungscharlagern. In die Funktion eines Stellvertretenden Vorsitzenden des  PGR wurde er dreimal gewählt.

Was gefällt Fritz an der Pfarre Aspern und speziell der Gemeinde St. Martin heute besonders? Er freut sich über die vielen guten Ideen, die Teamarbeit bei deren Umsetzung und die Tatsache, dass sich viele Gläubige und auch andere AspernerInnen bei Projekten der Pfarre einbringen und sich zum Wohl von Mitmenschen einsetzen. Wenn Fritz Kasberger sich auch aus Altersgründen nur mehr als Aushilfe bezeichnet, ist er weiterhin ein großes Vorbild. Wir wünschen ihm noch viele gute Jahre.

<pclass="autor">Brigitta Mychalewicz

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