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Ab 24. Juli 2020 werden alle Besucherinnen und Besucher der hl. Messen gebeten, wieder Mund-Nasenschutz anzulegen und zwar beim Betreten und Verlassen der Kirche. mehr …

25 Jahre Aspern – Kiew

Mai 2020

Zu Ostern erhielten wir diesen Brief aus dem Straßenkinderheim in Kiew. Mit einer Kinderferienaktion im Sommer 1995 hatte diese Beziehung mit dem Heim in der Ukraine begonnen. Seither halten wir Kontakt, können Dank der Spendenbereitschaft vieler die Arbeit in dem Heim unterstützen.

Lieber Pfarrer Georg Stockert, liebe Helga Tippel, liebe Bürger der Pfarre Aspern - St. Martin!

Wir bedanken uns ganz herzlich für euren unermüdlichen Einsatz und eure großartige Unterstützung für unsere Kinder seit über 25 Jahren. Die derzeitige Corona- Pandemie hat alle – auch unser Land – betroffen und in Schrecken versetzt. Jedoch müssen wir weiterarbeiten.

Wir haben alle Kinder behalten und ihnen weiterhin die bestmögliche Versorgung ermöglicht. Wir würden euch gerne ein bisschen über unseren Alltag im Heim und unser Leben in Kiew erzählen.

Es war nicht möglich, nach der Quarantäne am 16. März, die soziale Hilfe für 32 Kinder und 5 Mütter einzustellen. In unserer Einrichtung wohnen Mütter, Jugendliche und Kinder rund um die Uhr. Unsere Pädagogen haben Schichtbetrieb. Die Kinder benötigen weiterhin Unterstützung beim Lernen, Versorgung mit den Lebensmitteln, medizinische Versorgung etc.

Wir desinfizieren die Räumlichkeiten und untersuchen die Kinder jeden Tag. Mitarbeiter, die erkrankt sind, müssen zu Hause bleiben. Es hat – Gott sei Dank – noch keiner von uns das Corona-Virus.

Erkrankte Angestellte werden durch gesunde „ersetzt“. Um den Kontakt zu Drittpersonen auf das Geringste zu reduzieren, meiden unsere Mitarbeiter öffentliche Verkehrsmittel und gehen zu Fuß in die Arbeit. Des Weiteren unterstützen wir weiterhin ca. 100 Krisenfamilien. Das sind ungefähr 500 Personen – Eltern sowie deren Kinder. Unsere Organisation versorgt sie mit Lebensmitteln, Arzneimitteln sowie Schutzmasken. Wir bemühen uns sehr, den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Für viele von diesen Personen sind wir die einzige Hoffnung.

Wir wünschen euch alles Gute, Gottes Segen und bleiben Sie gesund.

Alles Liebe, Vera Koshil

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