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Mariazell-Fußwallfahrt

Samstag, 25. August 2007 , 05:30 Uhr bis 06:30 Uhr

Fußwallfahrt Mariazell

von Samstag, 25. bis Dienstag, 28. August 2007

Liebe TeilnehmerInnen!

Ich wünsche euch allen beim Lesen der nachfolgenden Zeilen schöne Erinnerungen an die gemeinsame Zeit auf dem Weg nach Mariazell.

Christine Scholz

Samstag, 25. August

Wegstrecke: 30,126 km

Wallfahrt5.30 Uhr Die „AspernerInnen“ treffen sich wie gewohnt noch ein wenig verschlafen vor der Pfarre, das Gepäck wird , sortiert nach den heutigen Nachtquartieren, von Gerhard Wallisch, unserem Begleitauto - Chauffeur verstaut, wir fahren gemeinsam öffentlich nach Rodaun, wo wir um

7.00 Uhr die restlichen TeinehmerInnen begrüßen, ihr Gepäck verladen, das Morgenlob beten und schließlich in einer Gruppe von 30 Leuten um

7.15 Uhr mit der ersten Etappe der Wallfahrt beginnen. In der Morgensonne wandern wir über die Perchtoldsdorfer Heide, rund um den Parapluiberg (um 8.00 Uhr warten wir kurz, bis wir wieder vollständig sind) über die Kugelwiese zum Rastplatz Huber-Ram, den wir um

9.10 Uhr alle erreichen. Nach der Frühstückspause setzen wir um

9.35 Uhr unsere Wanderung fort. Der Weg geht über den Kreuzsattel und eine Forststrasse Richtung Wildegg; wir beten den Rosenkranz.

10.35 Uhr Am Ortsbeginn von Sittendorf warten wir kurz, bis die Gruppe wieder vollständig ist. Gerhard hat uns schon im Stiftsgasthof von Heiligenkreuz zum Mittagessen angemeldet. Also nur noch ca eine Stunde!

10.50 Uhr Alle sind am höchsten Punkt von Heiligenkreuz angelangt, genau im Zeitplan „unterwandern“ wir um

11.20 Uhr die Autobahn und kommen über den Kalvarienberg pünktlich um

11.40 Uhr in Heiligenkreuz an. Leider ist heuer im schönen Gastgarten zu wenig Platz, aber ein bisschen Sonnenpause schadet uns ohnehin nicht und viel wichtiger ist es, die Beine ein wenig auszustrecken.

13.00 Uhr Gestärkt und mit aufgefüllten Wasserflaschen brechen wir Richtung Mayerling auf und weiter nach Maria Reisenmarkt.

Viele Wege führen nach Mariazell. Neue gelbe Wegweiser leiten die PilgerInnen. Manche Markierungen lassen wir links liegen. Wir gehen unseren bewährten Weg – als Gruppe natürlich immer auf der rechten Straßenseite! Ziemlich durstig kommen wir um

14.30 Uhr beim Pfarrhof an. Wie jedes Jahr können wir noch vor der hl. Messe im Pfarrhof unseren Durst stillen

15.55 Uhr Die meisten sind startklar für die nächste Etappe. Der Peilstein ruft! Die schnellsten erreichen bereits um

16.35 Uhr das Schutzhaus auf dem Peilstein in 716 m Seehöhe und können die Nachmittagssonne noch richtig genießen, aber auch der Schlussgruppe bleibt noch Zeit für ein Getränk.

17.25 Uhr Wir brechen auf, es geht bergab nach Neuhaus. Beim letzten Stück auf einer samtweichen Wiese, vor uns Burg Neuhaus in der Abendsonne vergessen unsere Füße kurz die vergangenen zehn Stunden.

18.00 Uhr Bis zu unserem Nachtquartier in Furth - Weissenbach sind es nur mehr wenige Kilometer- Die Gruppe ist fit und noch immer gut zu Fuß unterwegs Noch schneller als im Vorjahr erreichen wir um

18.50 Uhr gemeinsam das Gasthaus „zur Bruthenne“. Auch heuer übernachten einige im Furtherhof. Sie werden von Gerhard hingefahren.

Nach dem Duschen gibt es Abendessen und gemütliches Zusammensein bei guter Laune.

22.22 Uhr Um den Zeitplan des Vorjahres ein wenig zu überbieten, bleiben die Letzten bis zu diesem Zeitpunkt in der Gaststube sitzen.

Sonntag, 26. August

Wegstrecke: 29,947 km

6.15 Uhr Irmi und Josef sind heute in der Früh mit Gerhard nachgekommen, sitzen schon beim Kaffee und warten auf „Blasenberichte“ des ersten Tages. Niemand jammert, der Morgen ist wunderschön, das Frühstück schmeckt.

7.05 Uhr Fotos sind geschossen, das Gepäck ist verstaut, Gerhard hat dank des größeren, gemieteten Autos sogar Platz genug zum Fahren. Wir beginnen

bei perfektem Wetter die Wanderung. Heute stehen ja zwei Berge auf dem Programm! Vor dem Kieneck haben alle ein wenig Respekt und der Unterberg ist dann noch die Draufgabe mit nur mehr „flacher Steigung“

Auf dem Weg nach Furth treffen wir die, die nicht in der Bruthenne übernachtet haben und beim Morgenlob bei einer Kapelle schließt sich auch Maria Hammer noch unserer Gruppe an

8.35 Uhr Nach der obligatorischen Pause im Zentrum von Furth setzen wir unseren Weg fort. Wir durchwandern den Further Graben und warten um

9.10 Uhr bei der Staffbrücke kurz zusammen. Im Staffgraben, auf dem Weg zum Kieneck beten wir den Rosenkranz.

10.10 Uhr Alle TeilnehmerInnen finden sich beim Einstieg zum Kieneck in kurzen Abständen ein. Nach einer kleinen Stärkungspause beginnen wir mit dem Aufstieg. Die meisten wissen, was sie erwartet und jeder findet sein Tempo zur Bewältigung des steilen (aber ehrlichen) Berges. Und kaum zu glauben, die Zeit des Vorjahres wird wieder unterboten! Schon um

11.00 Uhr erreichen die Ersten die Enzianhütte in 1106m Seehöhe mit Kreuzträger Gernot, Clemens und Harald in 40 Minuten! (Kommentar: „schon anstrengend, …fast nicht „dabremst“…). Die in kurzen Abständen nacheinander Eintreffenden werden von den Gipfelstürmern begrüßt.

12.15 Uhr Alle haben das Mittagsziel erreicht. - Zuerst ein groooßes! Getränk, eine kleine Stärkung und dann ab auf die Wiese oder auf eine der wenigen Bänke für ein Mittagsschläfchen.

12.55 Uhr Aufbruch zum nächsten Berg! Es geht gleich ziemlich steil bergab und dann hügelig weiter bis zum Bettelmannkreuz, wo wir um

13.30 Uhr eine kurze Andacht halten.

13.35 Uhr Aufwärts geht`s! Der Unterberg wartet auf uns (und kann mit einigen kleinen Steigungen mit dem Kieneck nicht konkurrieren). Einige gehen den Forstweg weiter und sind ein paar Minuten schneller, die anderen bleiben am bewährten Weg. Ab

14.45 Uhr treffen in Abständen die WallfahrerInnen beim Unterbergschutzhaus in 1190 m Seehöhe ein, wo wir bereits von Gerhard erwartet werden. Alle können sich zumindest eine halbe Stunde ausrasten, bevor wir um

16.00 Uhr in der nahen Kapelle die Hl. Messe feiern.

16.35 Uhr Von nun an geht es flotten Schrittes bergab bis zu einem Holzlagerplatz knapp vor Gries, bei dem wir um

17.20 Uhr unseren Durst stillen und unseren Beinen für die kommende Straßenetappe gut zureden. Am sagenumwobenen Tümpflweg, begleitet von Feen und Gnomen wandern wir weiter.

18.20 Uhr Die Ersten (die laut Gerücht ein Skateboard dabei hatten) erreichen das Gasthaus „Kaiser Franz Josef“, um

18.50 Uhr werden die letzten Gepäckstücke verteilt. Wir freuen uns auf eine Dusche.

Beim anschließenden Pilgerbuffet werden die leeren Energiespeicher wieder aufgefüllt. Der Tag war heiß und anstrengend, ab ca.

21.00 Uhr hört man immer häufiger ein „Gute Nacht“.

Montag, 27. August

Wegstrecke: 29,201 km

Frühstück gibt es erst um 7.00 Uhr, daher beten und singen wir erst um

7.35 Uhr in der benachbarten Kirche das Morgenlob, anschließend marschieren wir ausgeruht in den dritten, wunderschönen Morgen hinein.

8.45 Uhr Traditionellerweise warten wir beim Wegmarterl in der Nähe eines Biotops, bis wir vollzählig sind und wandern dann weiter Richtung Kalte Kuchl.

9.15 Uhr Wir erreichen die Wallfahrergedenkstätte Kalte Kuchl, wo wir von Prof. Thon begrüßt werden. Hier feiern wir Hl. Messe und wandern um

10.10 Uhr weiter Richtung Werasöd. Bei der Abzweigung warten wir kurz, bis wir wieder vollständig sind. Am Forstweg Werasöder Wiesen beten wir dann den Rosenkranz. Weiter geht es auf Forststrassen entlang der Grünen Schwarza, im Finstergrundgraben entlang der Dürren Schwarza.

11.45 Uhr Bei der Abzweigung „neue“ Markierung nach St. Ägyd machen wir die nächste kurze Pause. Nach einem Stück bergauf auf einer Forststrasse biegen wir (fast alle) rechts ab- der Wegweiser ist wirklich leicht zu übersehen- und kommen auf einen herrlichen Waldweg. Die nächste Pause ist um

12.10 Uhr an der Diözesangrenze Wien/St. Pölten bei einem Marienmarterl. Wir machen hier 20 Minuten Pause. Auch die kurzfristig Vermissten treffen wieder ein.

Wallfahrt12.30 Uhr Wir haben noch einen weiten Weg vor uns und brechen daher auf Richtung St. Ägyd, wo uns Gerhard schon zum Mittagessen angemeldet hat. Die Markierung führt uns zur Bundesstrasse, um

13.40 Uhr machen wir bei einem Bauernhof in Zöchlinghof noch eine kurze Rast. Auf der Bundesstrasse und entlang der Promenade erreichen wir

14.20 Uhr den Gasthof Vogelleitner, unser Mittagsziel. Gerhard wartet schon auf uns und wir können das Mittagessen bestellen und neue Kräfte für die letzte Etappe des heutigen Tages, das Gscheid, sammeln.

15.45 Uhr Wir pilgern weiter auf der Strasse im Tal der Unrechttraisen bis zur nächsten „Zählstelle“ J.H. Knollhof, die die Gruppe fast geschlossen um

17.10 Uhr erreicht. Nach einer kurzen Pause brechen wir zur letzten Bergwertung auf. Es gilt noch das Gscheid (1020m Seehöhe) zu bezwingen. Dann geht es aber nur noch ein Stück Almwiese bergab und über die Bundesstrasse bis zum Gasthof Gruber, den die ersten kurz vor

18.00 Uhr erreichen. 45 Minuten später sind alle da und können (müssen) vor dem Duschen noch das Abendessen bestellen, da die Küche um 20.00 Uhr sperrt.

Hier sind die Zimmer immer knapp, letztendlich finden aber alle immer einen Schlafplatz.

Nach dem Abendessen sitzen wir wieder sehr gemütlich bei Gesang und guter Laune beisammen

22.45 Uhr Ab ins Bett, im Lager wird das Licht abgedreht!

Dienstag 28. August

Wegstrecke: 17,145 km

7.00 Uhr Nach dem Verladen des Gepäcks gehen wir einige Minuten zur nahen Kapelle, wo wir das Morgenlob beten. Danach geht es ein Stück auf der Bundesstrasse, nach einer Abzweigung auf einer Forststrasse weiter.

7.50 Uhr Kurzes Zusammenwarten an der höchsten Stelle, auf dem Weg entlang der Weissen Walster beten wir den Rosenkranz.

8.40 Uhr Wir haben den traditionellen Fotoplatz erreicht, nach einigen Minuten „in die Kamera lächeln“ machen wir bei der Wuchtlwirtin Pause und lassen uns ein zweites Frühstück gut schmecken.

9.15 Uhr Wir brechen auf und wandern entlang des Hubertussees zur Bruder Klauskapelle. Dort beten wir eine kurze Andacht vor der Kapelle und setzen den wunderschönen Weg bis zur Brücke am Ende des Sees fort.

10.05 Uhr Wir warten beim Schranken und beginnen dann gemeinsam den letzten Aufstieg. Auf Waldwegen und dann auf einer Forststrasse geht es bergauf zum Habertheuersattel (1011m Seehöhe), den um

10.45 Uhr alle erreicht haben. Nach einer kurzen Pause setzen wir den Weg fort. Es geht einen ziemlich steilen Weg bergab mit Blick auf die Berge rund um Mariazell und der Sicherheit, dass das Ziel nicht mehr weit ist. Der Weg mündet bald in eine Forststrasse. Bei einem Holzplatz machen wir die letzte kurze Pause.

Am Beginn des Rosenkranzweges erwartet uns wieder Gusti Lahodny, die uns von Mariazell aus entgegenkommt

Mariazell12.00 Uhr Alle stehen unter der Seilbahn mit Blick auf die Basilika. Es ist ein bewegender Moment, wenn wir, das Ziel vor Augen, während der Mittagsglocken gemeinsam ein Lied zu Ehren der Mutter Gottes singen.

13.00 Uhr Wir feiern gemeinsam mit einigen TageswallfahrerInnen in der Michaelskapelle Dank- und Bittmesse. Am Ende des Gottesdienstes bedanken wir uns bei Gerhard für seine Fürsorge während der Wallfahrt

Nach einem letzten gemeinsamen Fototermin vor dem Eingang der Basilika treffen wir uns um

14.00 Uhr zum abschließenden Mittagessen bei den „3 Hasen“.

Ort

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