Campus der Religionen

Mai 2021

Dieser wird als interreligiöse Begegnungsstätte eine besondere Funktion für das Zusammenleben in der Seestadt einnehmen. Noch ist der Bauplatz des Campus leer.

Im Frühjahr gab es leider wieder einmal einen negativen Vorfall mit den Fahnen, die den Ort des Campus der Religionen abstecken. Die Fahne der Israelitischen Kultusgemeinde wurde von Unbekannten heruntergerissen und beschädigt. Weil durch die Witterung die Fahnen der anderen Religionsgemeinschaften schon unansehnlich waren, wurden auch diese Flaggen erneuert.

Eine gemeinsame Frühlingsaktion wurde geplant, musste aber wegen des Lockdowns leider abgesagt werden.

Der Campus soll als interreligiöses Forum dem Prinzip des „Miteinander“ und des „Voneinander-Lernens“ Ausdruck verleihen. Um einen freien Platz gruppiert sollen mehrere Gebäude für die spezifischen Religionsausübungen errichtet werden. Es soll in Form von religiösen Räumen ausdrückt werden, die „unter einem Dach“ an einem gemeinsamen Ort versammelt werden. Eine „bauliche Klammer“, die die religiösen Räume auf dem Campus verbindet, ist daher wesentlicher Bestandteil der Projektidee.

Darüber hinaus werden für die zukünftige Nutzung dieses Forums auch die Freianlagen in Form von Plätzen, Höfen und Gärten als zweite bauliche Klammer wesentlich sein, denen als räumliche Bindeglieder für den interreligiösen Austausch besondere Funktionen zukommen.

Die gebauten Räume sollen eine synergetische Nutzung durch alle beteiligten Institutionen auf dem Campus erfahren. In diesem Kontext kommt der Katholisch-Pädagogischen-Hochschule, die mit ihrem umfassenden Lehrangebot bereits jetzt die Idee des Campus in sich trägt, die Aufgabe zu, die Intention des interreligiösen Dialogs mitzutragen und zu fördern.

Georg Stockert

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