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Krankenkommunion

November 2021

Stärkung in schwierigen Zeiten

Die Krankenkommunion empfangen zu dürfen, heißt mit Jesus in besonderer Weise verbunden zu sein. Seine Nähe und Hilfe werden dadurch spürbar.

Ich hatte vor ca. fünf Jahren eine besonders schwere Zeit zu durchleben. Mein Auge wurde aufgrund einer sehr seltenen Augenerkrankung praktisch blind. Das andere Auge verlor ich bereits als Säugling aufgrund einer Frühgeburt im Brutkasten. So musste ich mich einer komplett neuen Lebenssituation stellen. „Auch andere haben so eine Situation schon in ihrem Leben gemeistert, also werde ich es auch schaffen“, dachte ich. Der Glaube gibt mir Kraft und Mut. Jesus Christus an der Seite zu haben als Freund und Begleiter, war und ist meine größte Hilfe. Gerade durch die Krankenkommunion wird die Zusage von Jesus in seinem Wort „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20) besonders deutlich spürbar.

In die Kommunion kann ich alle Fragen, Sorgen, Ängste, alle Gefühle des Verlassenseins und alle Bitten hineinlegen. Jesus kennt mich. Er weiß, was ich brauche. Und er  beantwortet meine Fragen zur rechten Zeit. Die Nähe von Jesus bringt Beruhigung in meine Gefühle und in mein Leben. Er ist mein Licht auf meinem Weg. In meinen schwersten und dunkelsten Tagen und Momenten durfte ich erfahren, dass es keine Worte von mir braucht, um Jesus zu begegnen. Jesus ist bei mir, besonders in Form des Brotes. Er gibt mir Kraft und Hoffnung für diese Situation, die es gerade zu bewältigen gilt.

Ich kann bezeugen, dass mich die Kommunion gerade in den schwierigsten Momenten meines Lebens aufgerichtet hat, mir Hoffnung, Zuversicht, Kraft, Mut und Trost gegeben hat.

Brigitte Berger

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