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Kein Irrtum: Der Stern weist den rechten Weg

Dezember 2021

25. Dezember – Weihnachten

Die Ereignisse vor 2000 Jahren mit dem Kind in der Krippe, mit den Hirten auf dem Feld vor Bethlehem, den Sterndeutern aus dem Osten, was hat das mit unserem geschäftigen und lauten Weihnachten zu tun? Ich erinnere mich an unseren Theologieprofessor Klaus Hemmerle, an seine markigen Sprüche und lebendigen Bilder. Er verglich Weihnachten mit dem Stern und dem Herzen, dass Gott uns Menschen auf viele Weisen sucht und sich nicht irrt, so wie damals, als er die Sterndeuter aus dem Osten zum Kind nach Betlehem geführt hat. Gott irrt sich auch heute nicht, wenn er uns sucht und unser Herz mit der Botschaft seiner Liebe erreichen will. Dies ist mein besonderer Wunsch für Sie alle zu Weihnachten 2021. Ich bin überzeugt, dass Gott sich auch heute nicht irrt, es kommt nur auf meine Bereitschaft, mein Offensein, mein Hinhören und mein Mich-beschenken-Lassen an.

Gesegnete Weihnachten wünscht
Ihr Pfarrer Georg Stockert

Der Stern und das Herz

Der Stern hat sich nicht geirrt, als er den Fernsten rief, aufzubrechen zum nahen Gott.

Der Stern hat sich nicht geirrt, als er den Wüstenweg wies, den untersten, den härtesten Weg.

Der Stern hat sich nicht geirrt, als er stehen blieb blieb über dem Haus der kleinen Leute:

Dort ist die große Zukunft geboren.

Dein Herz hat sich nicht geirrt, als es sich aufmachte, den Unbekannten zu suchen.

Dein Herz hat sich nicht geirrt, als es nicht aufgab in der sichtlosen Ungeduld.

Dein Herz hat sich nicht geirrt, als es sich beugte vor dem Kind.

Klaus Hemmerle

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