Interview mit Gustavo, Jungscharbetreuer des Jahres

Mai 2022

Clemens: Was ist dein Traumberuf?

Gustavo (Pastoralassistent): *Gustavo lacht* – Eigentlich wollte ich Medizin studieren, aber ich habe die Aufnahmeprüfung nicht geschafft.

Clemens: Warum bist du nach Österreich gekommen?

Gustavo: Früher war ich im Priesterseminar, ich wollte Priester werden. Das Theologiestudium sollten wir in einem anderen Land machen, so bin ich nach Österreich gekommen.

Clemens: Wer ist dein Lieblingsheiliger?

Gustavo: Franz von Assisi. Ich habe als Jugendlicher viel von ihm gelesen und mich hat sein Leben sehr fasziniert, weil er gesagt hat:
Je weniger man hat, umso glücklicher kann man sein.

Clemens: Warum fährst du mit aufs Jungscharlager?

Gustavo: Für mich ist es sehr wichtig, Zeit mit den Kindern zu verbringen. Dort ist eine gute Gelegenheit, die Kinder besser kennenzulernen, was sie sagen, wie sie reagieren. Man kann eine gute Seelsorge machen, die Kinder auf dem Weg des Glaubens begleiten, nicht nur mit religiösen Impulsen, sondern auch einfach mit Spielen oder Wandern. Es ist manchmal auch ein bisschen mühsam, aber es lohnt sich.

Clemens: Warum glaubst du, wurdest du von sehr vielen Kindern zum Jungscharbetreuer des Jahres gewählt?

Gustavo: Weil ich nicht so streng bin im Vergleich mit anderen Jungscharleiter*innen. Ich versuche wirklich locker und nett zu sein und ich glaube, die Kinder merken auch, dass ich ein Herz für sie habe. Kinder spielen eine große Rolle in meinem Leben, sie sind auch meine besten Deutschlehrer. Als ich die Sprache lernte, haben sie mich korrigiert, weil sie keine Hemmung kennen. Was ist deine Antwort auf die Frage?

Clemens: Du bist für viele von uns einfach der allerbeste Jungscharbetreuer, den man sich vorstellen kann, weil du sehr viel erlaubst und bei jedem Spaß mitmachst.
*Gustavo lacht*

Clara, Clemens, Adam; Elena & Michi
Jungscharkinder und Jungscharbetreuer

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