Elisabeth Schweitzer: 42 Jahre Religionsunterricht, der in guter Erinnerung bleibt

Juni 2022

Symbol ReligionsunterrichtAm 20. Juni 2022 wurde in der Pfarrkirche St. Martin ein ganz besonderer Gottesdienst gefeiert. Man hat die Kirche sicherlich schon voller gesehen. Man hat sie auch schon leerer gesehen. Aber so voller Lehrer ist sie wahrlich selten. Nach 42 Jahren nahm Elisabeth Schweitzer Abschied als Religionslehrerin in der Volksschule am Asperner Heldenplatz. Sie schuf in ihrem Unterricht eine Oase, in der die Kinder vom Schulalltag etwas abschalten konnten. Die Kinder lernten Jesus kennen, beteten und sangen mit Begeisterung, schrieben und zeichneten passend zu Geschichten aus der Bibel und erlebten, wie ein friedliches und freudvolles Zusammenleben gelingen kann. Das „Logo“ ihres Unterrichts – die Friedenstaube mit dem Regenbogen – symbolisiert, was ihr wichtig ist: die Verbindung zwischen Gott und den Menschen. Mit 15 Schulgottesdiensten in jedem Schuljahr wurde auch der Kontakt zur Pfarrgemeinde in Aspern lebendig gehalten.

Diese Gottesdienste waren Vorbild für eine Überraschung, die von den Lehrerinnen der VS Asperner Heldenplatz seit Wochen vorbereitet wurde: Die Kirche war ganz im Stil der Schulgottesdienste geschmückt. Es wurden die gleichen Lieder gesungen und zum Schluss gab es auch eine Erinnerung zum Mitnehmen.

Aktive und ehemalige Lehrerinnen, Direktorinnen der Volksschule sowie die Fachinspektorin für katholische Religion feierten diesen Dankgottesdienst mit. Bei der anschließenden Agape im Schulgarten gab es noch viele weitere Überraschungen.

Im letzten Beitrag auf ihrer Website schreibt sie: „Ich bin sehr dankbar für diese schöne Zeit mit den Kindern. Es war für mich immer eine große Freude in dieser großartigen Schule und in einem engagierten Team zu unterrichten. Ebenso danke ich den Eltern für ihr Vertrauen, das sie mir bei der Arbeit mit ihren Kindern entgegengebracht haben. Auch die segensreiche Zusammenarbeit mit Pfarrer Georg Stockert und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pfarre Aspern bleibt mir in guter Erinnerung. Ich wünsche allen Gottes Segen und meiner Nachfolgerin Barbara Marek alles Gute für die zukünftige Arbeit mit den Kindern.“

Für all jene, die Interesse an einem Rückblick auf ihren Unterricht haben, werden die Inhalte auf https://reli.at noch eine Zeit lang online zur Verfügung stehen.

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