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Auf den Spuren von 1809

Am 21. und 22. Mai 1809 stellte sich das österreichische Heer unter Erzherzog Karl den anrückenden französischen Truppen unter Napoleon entgegen und zwang diese zum Rückzug. Die Schlacht bei Aspern – oder wie die Franzosen sagen „Bataille d‘ Essling“ – ist nur eine von vielen kriegerischen Auseinandersetzungen dieser Epoche. Erwähnenswert aber deshalb, weil hier in Aspern dem genialen und bis dato unbesiegten Heerführer Napoleon der Nimbus des „Unbesiegbaren“ genommen wurde.

Anfänglich feierte man diesen taktischen Rückzug Napoleons als großen Sieg und alljährlich zum Jahrestag gab es Heldengedenkfeiern für die österreichischen Gefallenen. In den letzten Jahrzehnten (ab 1959) wird bei diesen Gedenkfeiern aller Gefallenen und auch der vielen Opfer aus der Zivilbevölkerung gedacht.

Etliche öffentliche Verkehrsflächen im 21. und 22. Bezirk und speziell in Aspern erinnern durch ihre Bezeichnung und Namensgebung an das Geschehen von 1809. Auch die Inschriften an diversen Denkmälern und Tafeln beziehen sich auf diese Jahreszahl.

Heuer, 200 Jahre danach, will man dieses Gedenken, zu dem auch viele ausländische Abordnungen und Gäste erwartet werden, besonders gestalten. Bezirksrätin Margarete Pelikan und die Bezirkskulturkommission regten an, für unseren Bezirk und speziell für Aspern etwas Wissenswertes über diese Zeit zu schreiben. Diese Idee wurde vom Museumsverein „Aspern Eßling 1809“ aufgegriffen und durch die Herausgabe einer Broschüre realisiert. In ihr wird beschrieben, wie es zur Schlacht kam, die Schlacht selber, die Zeit danach und die Folgeschlacht bei Deutsch Wagram. Außerdem ist vieles darin aufgelistet, was uns heute noch an 1809 erinnert.

Diese Broschüre „Auf den Spuren von 1809“ ist erhältlich:

  • im Museum Aspern und im Schüttkasten Eßling
  • in den Pfarrkanzleien der Pfarren Aspern und Eßling

Johannes Holba