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Pfarrer in Aspern

Reinbertus (1214)
Fischer, Maximilian: Merkwürdige Schicksale des Stiftes und der Stadt Klosterneuburg aus Urkunden gezogen. Wien, 1815, II. Band, Urkundenbuch (im folgenden: Fischer II), Urk. XXV, S. 168ff
Konrad (Chunradus) (2. 12. 1261)
In einer Urkunde genannten Datums bestätigt König Ottokar dem Stift Klosterneuburg das Eigentumsrecht auf Kogelbrunn. Unter den Zeugen: Chunradus, notarius et plebanus (Notar und Weltpriester) in Asparn. Fischer II, Urk. LXXX, S. 248, Stiftsarchiv Klosterneuburg
Hadmar (21. 9. 1301)
Zeibig
Jakob, Dechant (14. 9. 1371)
Feststellung der Fruchtabgabe Korneuburgs. Zeibig, Urk. CCCCLI, S. 440ff
Stephan Schintlach (1544)
Ulrich Trimann (evang.) (1577 – 1581)
 
Raphael Augustinus v. Willenbroch (16??)
Valentin Stumpf (1630)
 
Johann Ferdinand Rämplhueber (1668 – 1680)
Mag.phil., präsentiert am 21.4.1668. Diözesanarchiv Wien, Pfarrakte Aspern
Johann Stainer (1680 – 1706)
Archiv des Stiftes Melk. Präsentiert 18.6., installiert 30.6.1680, t 1.6.1706.
Johannes Cyriacus Steinhag (1706 – 1708)
Während des Aufstandes gegen die absolutistische Habsburgerherrschaft aus Ungarn vertrieben, wurde er aus vier Bewerbern ausgewählt und am 26.7.1706 installiert.
Franz Paul Josef Witz (1708 – 1716)
Investiert am 13.3.1708
Franz Thomas Chizzali de Bonfadin (1716 – 1745)
 
Johann Matthias Kigtscher (1745 – 1778)
Präsentiert am 6.7.1745
Anton Prack (1778 – 1791)
Coop. seit 1771
Matthias Johann Krammer (1791 – 1809)
Pfarrertausch mit Mailberg. Von dort kam Krammer (t 26.10.1809).
Maximilian Hybl (1810 – 1814)
geboren 1756 in Mähren, seit 22 Jahren Priester, davon 10 als Pfarrer in Mariazell, zuvor Cooperator in Altlerchenfeld, Hernals, Döbling und Baden; hat sich gegen einen gleichaltrigen und einen um 15 Jahre jüngeren Mitbewerber durchgesetzt, investiert am 14.6.1810. Hybl wurde 1814 nach Großenzersdorf versetzt, wo er 1815 starb. Pfarrgedenkbuch (Chronik) der Pfarre St. Martin-Aspern (erhalten ab 1810).
Matthäus Steiner (1815 – 1834)
Investiert am 23.3.1815, zuvor Cooperator in Matzleinsdorf.
Johann Hornischer (1834 – 1854)
* 1800 in Mähren, zuvor Provisor in Deutsch Wagram und Cooperator in Markgrafneusiedel.
Joseph Schinhan (1854 – 1864)
Investiert am 27.8.1854. Pfarrertausch mit Drösing, wohin Hornischer versetzt werden wollte. Schinhan bekam mit 17.3.1864 die Pfarre Bockflie0 verliehen.
Ignaz Sühs (1864 – 1892)
Nach einem Schlaganfall am 14.10.1891, der ihm das Sprechen unmöglich machte, starb er am 2.11.1892.
Josef Jeglinger (1893 – 1936)
Pfarrer JeglingerInvestiert am 16.2.1893, installiert am 19.3.1893, reichte er im September 1936 nach 55 (!) Jahren priesterlichen Wirkens sein Pensionsgesuch ein und trat mit 1.1.1937 in den Ruhestand. Alle diese Jahre wirkte er nur in Aspern, zuerst als Cooperator, dann als Provisor und ab 1893 als Pfarrer!
Johann Fekete (1937 – 1942)
geboren 10.12.1883 in Wien, Priesterweihe 1917, Coop. in Paasdorf, Brunn am Gebirge und St. Josef (Wien VI), ab 1.9.1923 Pfarrer in Rohrau, wo er 1935 die Haydnjubiläums- und Gedächtnisglocken anschaffte; investiert am 1.3.1937, installiert am 21. d. M., hat sich gegen 9 (!) Mitbewerber durchgesetzt und wurde kurze Zeit später zum Dechant ernannt. Als solcher ging er mit 1.12.1942 nach Großenzersdorf. Der dortige Pfarrer Adolf Chovanek übernahm die Pfarre Manhartsbrunn, von wo Feketes Nachfolger nach Aspern kam.
Peter Kuderer (1942 – 1945)
Als Pfarrverweser installiert am 26.12.1942. Resignation: 1.11.1945. Das Jahr 1945 fehlt in der Chronik!
Rudolf Matjeka (1945 – 1946)
Provisor, am 1.11.1945 investiert, suchte er Anfang 1946 um Laisierung nach Can. 214 CIC an, obwohl er in der Pfarrgemeinde sehr beliebt war.
Franz Frana (1946 – 1964)
Priesterweihe 1927, investiert am 15.4.1946, davor 4 Jahre Pfarrer in Hof am Leithagebirge. Er trat am 1.5.1964 aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand.
Otto KlohnaOtto Klohna (1964 – 1993)
Priesterweihe 1954, zunächst Kaplan in Wien-Mauer, ab 1957 Kaplan in Aspern, ab 1.5.1964 Provisor, am 11.10.d.J. als Pfarrer installiert. Resignation: September 1993 Gestorben am 29. Mai 2013
Georg StockertMag. Georg Stockert (seit 1993)
Geboren am 3.8.1952 in Wien, Priesterweihe 1977, zunächst Kaplan in St. Brigitta (Wien XX), dann 9 Jahre Pfarrer in Rudolfsheim (Wien XV), installiert in Aspern am 30.10.1993.

Recherche und Zusammenstellung: Gerhard Schmiedpeter

Gerhard Schmiedpeter