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Schillerwasser

Dieser Arm der Alten Donau hat seinen Anfang in Stadlau mit dem „Kleinen und Großen Schilloch“. Die Fortsetzung ist dann das Schillerwasser (1,5 km lang) bis zur Biberhaufenwegbrücke, danach heisst das Gewässer „Alte Neufahrt“.

Schilerwasser

Benannt wurde dieser Wasserabschnitt nach dem Schill, einem zur Familie der Barsche (Kennmerkmal sind zwei Rückenflossen) gehörenden Fisch, daher auch Hechtbarsch genannt. In Österreich kennt man ihn als Donauschill, in Norddeutschland als Zander und in Ungarn als Szüllö, wenn er jung ist und als Fogàs, wenn er älter ist. Wegen seines weißen, saftigen Fleisches war er immer schon ein sehr beliebter Speisefisch. Laut Statistik wurden Fritz Linsbauer mit 11,30 kg Hechtallein in Wien im Jahr 1890 rund 48.260 kg Schill verbraucht. Seine Fangfrische wurde damals mit einer Plombe im Kiemenbereich garantiert. Verdienten sich in früheren Zeiten etliche Asperner Familien mit dem Fischfang in den Donauauarmen ihren Lebensunterhalt, so ist heute das Fischen eine reine Freizeitbeschäftigung geworden.

Die Freunde des Angelsportes, die im „VEREIN SCHILLERWASSER“, vormals „Sektion Schillerwasser“ des VÖAFV, zusammengefasst sind, können auf eine 40-jährige Vereinstätigkeit zurückblicken. Im Gründungsjahr 1969 wurde mit 251 Mitgliedern begonnen, die schon fast zuUli Beyer mit einem traumhaften Tümpeln verkommenen Gewässer und katastrophal verschmutzten Uferbereiche zu reinigen und den Fischbestand wieder aufzupäppeln.

Viel Mühe und Arbeit (natürlich ehrenamtlich) wurden in diesen 40 Jahren von den Vereinsmitgliedern aufgewendet und Gott sei Dank sind sie nicht nur „Fischer“ sondern auch mit Leib und Seele Naturfreunde. Man braucht sich daher auch in Zukunft um das Schillerwasser und seine Uferbereiche keine Sorge zu machen.

Trotz all dieser Tätigkeiten kommt das Vereinsleben nicht zu kurz. Sportangeln, Mannschaftswettkampfangeln oder nur relaxen beim „Fischen“, Ausflüge und gesellige Veranstaltungen in ihrer Fischerhütte schweißen die Gemeinschaft der Petrijünger im „Verein Schilllerwasser“ zusammen. Alles Gute zum 40-jährigen Bestehen und Petri Heil auch in Zukunft!

Autor: Johannes Holba