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Maximilian Freiherr von Wimpffen

Maximilian Freiherr von WimpffenWimpffen, Maximilian Freiherr von, Feldmarschall, geh. Rat und Kämmerer und Inhaber des 13. Infanterie Regiments. Am 19. Februar 1770 in Münster geboren und in der Wr. Neustädter Militär Akademie erzogen, begann er seine militärische Laufbahn 1786 als Fahnenkadett. Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, hier alle markanten Stationen seines Lebens aufzuzeigen, hier nur das Wichtigste im Telegrammstil:

1788/89 Feldzüge gegen die Türken, Verwundung beim Sturm auf Belgrad, Kriegserfahrung in Belgien, 1793 Schlacht bei Neerwinden - Verwundung und Gefangenschaft - rechter Arm gelähmt. 1803/04 zum Militärreferenten in Innerösterreich ernannt, bemühte er sich vergeblich um einen Posten bei Erzherzog Karl. Erst nach den Schlappen bei Ulm und Mariazell wurde er nach Olmütz beordert. Beim Sturm auf die Anhöhe vor Pratzen verwundet. 1806 erhielt er das Ritterkreuz des Maria-Theresien-Ordens und wurde General Adjutant von Erzherzog Karl: 1809 Gefechte bei Regensburg und Landshut- Rückzug über Budweis.

In der Schlacht bei Aspern waren seine Dispositionen die Grundlage des Sieges - Kommandeurkreuz. Das Angebot des Zaren Alexander, in russische Dienste zu treten, lehnte er ab. 1813 lag er mit seiner Division bei Leipzig. 1814 übersetzte er den Rhein - Gefechte in Frankreich - St. Georges und Limonest, Einnahme von Lyon, 1816/19 Militärkommandant von Österreich Schlesien.

Ab 1820 Generalkommando in Venetien, 1830/44 war er kommandierender General in Österreich - altersbedingte Pensionierung - vom Kaiser Ferdinand zum Feldmarschall und Kapitän der ersten Leibgarde ernannt und Ritter des Goldenen Vlieses.

Wimpffengasse um 1920Er starb am 29. August 1854 und wurde am Heldenberg - Klein Wetzdorf bei Groß Weikersdorf begraben. Fast 60 Jahre lang, in 20 Feldzügen und mit 8 Verwundungen stand er treu im Dienste des Kaiserhauses. Die Stärke dieses großen Strategen waren die Kenntnisse in der Taktik und sein Scharfblick.

Johannes Holba