Sternstunden im Advent

Freitag, 1. Dezember 2017, 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Eröffnung des leuchtenden Adventkalenders mit Adventkranz-Segnung

Sternstunden Auch heuer begleitet uns der leuchtende Adventkalender in den Tagen bis Weihnachten. An jedem Tag bis Weihnachten wird eine Kerze mehr vor St. Katharina leuchten und uns an den hellsten Stern unseres Lebens erinnern: Jesus Christus.

Kerzen und verzierte Gläser können dafür gern vorbeigebracht werden! Jeden Tag gegen Abend erwartet die Vorübergehenden ein neuer Sternstunden-Gedanke und immer wieder auch adventliche Musik.

An den Donnerstagen 7., 14. und 21. Dezember 2017 laden wir um 19:00 Uhr zu einer stillen „Sternstunde“ in St. Katharina ein:

Finde Ruhe bei Gottes Wort in seinem Haus!

Texte zu den Sternstunden:

  1. Dezember:
    „Jesus Christus liebt uns!“ (aus der Bibel-Lesung des Tages: Offenbarung 1, 4b-5)
    ER will DER Stern, das Licht meines Lebens sein! Diesem „Stern“ darf ich in meinem Leben und gerade jetzt in dieser Advent-Zeit immer mehr folgen!
  2. Dezember:
    Schau hinauf in den Sternenhimmel und genieße seine Schönheit! „Weißt du, wie viel Sternlein stehen...“ Nur Gott kennt ihre Zahl. Die unzähligen Sternensysteme geben uns eine leise Ahnung von der Größe Gottes. Und dieser Gott macht sich so klein, dass er nicht nur in der Krippe von Betlehem, sondern auch in meinem Leben Platz finden will…
  3. Dezember:
    „Wir sagen euch an den lieben Advent, wir sagen euch an eine heilige Zeit!“ Jedes Licht, jede Kerze, jeder glitzernde oder einfache Stern erinnert mich in diesen Tagen: Es ist eine besondere Zeit, eine „Sternenzeit“! Wir warten auf die Geburt des göttlichen Lichtes!
  4. Dezember:
    „Kommt wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn!“ So heißt es in der heutigen Lesung aus dem Buch Jesaja (Jes 2, 1-5). Die Heilige Barbara hat ganz aus und in diesem Licht Gottes gelebt. Ich könnte heute eine Kerze anzünden und meinen Lebensweg diesem Gott des Lichtes anvertrauen!
  5. Dezember:
    Wer in den Himmel schaut, muss seinen Kopf heben, sich aufrichten! Vielleicht laden die Sterne auch dich ein: Mach dich groß und weite deinen Horizont, denn es gibt mehr als das Naheliegende!
  6. Dezember:
    Kann ich heute wie der Heilige Bischof Nikolaus anderen eine Freude machen, eine „Sternstunde der Liebe“ bereiten?
  7. Dezember:
    Welche „Sternstunden“ habe ich in meinem Leben schon erfahren? Nach welchen „Sternstunden“ sehne ich mich?
  8. Dezember:
    „Stella Maris – Stern des Meeres“ ist ein alter Beiname für Maria. Der Marienfeiertag lädt uns ein, auf die Mutter Jesu zu schauen. So wie sie dürfen wir auf Gott vertrauen. Wie ein Stern kann Maria uns den Weg zu Jesus, ihrem Sohn leuchten!
  9. Dezember:
    „Das Licht der Sonne wird siebenmal so stark sein wie das Licht von sieben Tagen.“ So hell wird es nach dem biblischen Buch Jesaja in der Zeit sein, wenn Gott „die Leiden seines Volkes heilt und seine Wunden verbindet.“ (Jesaja 30, 26). Diesem wunderbaren Sternenlicht Gottes gehen wir jeden Tag unseres Lebens entgegen!
  10. Dezember:
    Immer wieder wird in der Bibel der Frieden erhofft , ersehnt, verheißen. Und doch erleiden Menschen so viel Hass, Gewalt, Unfrieden. Erinnere ich mich dennoch an „Sternstunden des Friedens“ in meinem Leben? Welche Friedensstifter beeindrucken mich?
  11. Dezember:
    Bei Nebel und Bewölkung können wir die Sterne am Himmel nur erahnen. Doch wir wissen: Sie leuchten. Jede Nacht. Kann ich vertrauen: Gottes Liebe ist da, leuichtet mir – auch wenn ich sie gerade gar nicht wahrnehmen kann?
  12. Dezember:
    Stern über Betlehem – zeig uns den Weg! So heißt es in einem neuen Kirchenlied.
  13. Dezember:
    Die Heilige Luzia wird als Lichtträgerin dargestellt. Mutig hat sie in Zeiten der Verfolgung ihren christlichen Glauben gelebt. Wie viel bedeutet mir mein Glauben an Jesus Christus?
  14. Dezember:
    Vielleicht mag ich heute einen Stern basteln? Und alles darauf schreiben, was in meinem Leben ein Grund zur Dankbarkeit ist?
  15. Dezember:
    Überall leuchten, blinken, strahlen, glitzern und glänzen derzeit Sterne – und jeder einzelne von ihnen kann mehr sein als Dekoration. Jeder dieser Sterne kann mir in dieser dunkelsten Zeit des Jahres ein Hoffnungslicht sein: Hoffnung, dass mir in jeder Dunkelheit das göttliche Licht leuchtet.
  16. Dezember:
    In einer langen Kriegszeit hat Friedrich Spee im Jahr 1622 ein Adventlied gedichtet:
    „O klare Sonn, du schöner Stern, dich wollen wir anschauen gern.
    O Sonn, geh auf, ohn deinen Schein in Finsternis wir alle sein.“
    Beten wir für alle, die heute im Dezember 2017 in der Finsternis von Gewalt, Hass und Krieg leben.
  17. Dezember:
    „Von Herzen will ich mich freuen über den Herrn. Meine Seele soll jubeln über meinen Gott.“ (Lesung aus dem Buch Jesaja, Kapitel 61)
    Wie viel Freude wohnt in meinem Herzen, wie viel Jubel in meiner Seele? Vielleicht mag ich ein Freude-Tagebuch beginnen und „Sternstunden der Freude“ festhalten?
  18. Dezember:
    „ER rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit, den Armen und den, der keine Helfer hat.“ (Aus Psalm 72)
    Schon bereiten sich die „Könige und Königinnen der Weihnachtszeit“ vor, um bei der Sternsingaktion Weihnachtsfreude und Segen zu bringen. Damit helfen sie mit, im Namen Gottes mehr Gerechtigkeit in die Welt zu bringen.
  19. Dezember:
    „Der Stern, der es vermag, jeden Menschen zu Jesus zu führen, ist das Wort Gottes, das Wort, das sich in der Bibel, in den Evangelien findet. Das Wort Gottes ist Licht, das unserem Weg Orientierung verleiht, unseren Glauben nährt und ihn erfrischt.“ So ermuntert und Papst Franziskus, immer eine kleine Bibel in der Tasche zu haben, um darin zu lesen. (Bzw eine Bibel-App zu verwenden: siehe http://kath.net/news/61994)
  20. Dezember:
    Gebetszeiten können mir „Leitsterne“ sein und mich durch den Tag begleiten. Auf http://www.mein-tedeum.com/tedeum finde ich tägliche Gebete für morgens, untertags und abends.
  21. Dezember:
    Am dunkelsten Tag des Jahres beten wir um Licht:
    „O Morgenstern, Glanz des unversehrten Lichtes, der Gerechtigkeit strahlende Sonne:
    O komm und erleuchte, die da sitzen in Finsternis und im Schatten des Todes!“ (Aus dem Gebet des Tages)
  22. Dezember:
    Mit Maria erwarten wir die Geburt des göttlichen Kindes. Und freuen uns über jedes Kind, das HEUTE das Licht der Welt erblickt. Jedes Kind – ein Gruß des Himmels.
  23. Dezember:
    Noch wachen die Hirten bei ihren Schafen, so wie jede Nacht und jeden Tag. Sie wachen und warten. Sie wissen es noch nicht, doch: Schon morgen wird die Nacht um sie hell werden: Friede auf Erden! Der Retter ist da!
  24. Dezember:
    „Morgenstern der finstern Nacht, der die Welt voll Freude macht, Jesu mein, komm herein, leucht in meines Herzens Schrein.“ (Angelus Silesius, 17. Jahrhundert)

Gesegnete Weihnachten!

Dass Gott mit seinem Licht in deinem Herzen einziehen kann!

Dass Jesus Christus deine Welt mit Freude erfüllt!

Dass der Stern von Weihnachten dir jeden Tag neu aufgeht und dich mit Segen begleitet!

Ort

Sternstunden im Advent

Weitere Beiträge/Termine

Terminübersicht