Hl. Markus - Evangelist

Leben

Glasfenster mit hl. Markus in der PfarrkircheDer Jude Markus wurde von Petrus, dessen Dolmetscher (ins Griechische) er war, zum Christentum bekehrt. Nach Reisen mit Barnabas und Paulus (um 44) nach Antiochia und (um 50) mit Barnabas nach Zypern, traf er (um 60) den in Rom gefangen gehaltenen Paulus. Dieser soll ihn veranlasst haben, sein Evangelium zu schreiben und schickte ihn nach Alexandria um dort zu predigen und missionarisch zu wirken. Um 65 gründete Markus die dortige Kirche. Christenfeindliche Einwohner überfielen ihn und schleiften ihn mit einem Strick zu Tode (um 67). Ein Unwetter verhinderte, dass die Mörder den Leichnam nicht verbrennen konnten, so blieb sein Körper ganz und wurde von seinen Anhängern begraben. Laut Legende wurde der Leichnam 829 von Venezianern mit List nach Venedig gebracht, wo sich schließlich das Zentrum der Markusverehrung bildete. In Aquileia werden Reliquien, eine Evangelienhandschrift und sein Thron aufbewahrt. Im Mittelalter wurde er mit gegürtetem Rock und Umhang dargestellt. Ab dem 15. Jh. meist im Bischofsornat um auf seine Stellung als Bischof von Alexandria hinzuweisen. Seine Attribute sind Buch oder Rolle mit für Markus spezifischem Text: "Initium evangelii Jesu Christi filii Dei". Sein Evangelistensymbol ist der Löwe (weit geflügelt dargestellt). Er ist Patron von Venedig (Bittprozession am 25. April, dem Markus-Tag, um gute Ernte) und der Insel Reichenau. Er ist auch Patron der Bauarbeiter, Maurer, Glaser, Korbmacher, Notare und Schreiber. Angerufen wird er bei Unwetter, Blitz, Hagel, Krätze, Qualen und unbußfertigen oder jähen Tod. Überdies ist er "zuständig" für gutes Wetter und gute Ernte.

Bezug zu Aspern

Glasbild in der Pfarrkirche, Markuskapelle am Kapellenweg 35

Attribute:

schreibend mit geflügeltem Löwe, denn er betont die Kraft der Auferstehung und Todesüberwindung

Patron

von Venedig und der Insel Reichenau; Bauarbeiter, Maurer, Glaser, Korbmacher, Notare und Schreiber; gegen Unwetter, Blitz, Hagel, Krätze, Qualen und unbußfertigen oder jähen Tod; für gutes Wetter und gute Ernte

Bedeutung des Namens:

dem (römischen) Kriegsgott Mars geweiht (latein.)

Gedenktag:

25. April


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