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1, 2, 3, … Maya, Paya, Kimsa

Sonntag, 28. Dezember 2014

Die Dreikönigsaktion unterstützt das Projekt „Maya Paya Kimsa“ und damit die Betreuung bolivianischer Straßenkinder. Der Projektname stammt aus der Quechua-Sprache und bedeutet „1, 2, 3“. Dies stehe für die ersten Schritte zur Änderung des Lebens, bei denen die Straßenkinder unterstützt werden. Bei der Betreuung stehe zunächst die Gesundheit der Kinder im Vordergrund: „Wir sind mit einem Erste-Hilfe-Koffer unterwegs und versorgen die Kinder mit dem Allernotwendigsten“, berichtete die lokale Direktorin des Vereins in El Alto, Janneth Perez Molina. „Wir stellen ein pädagogisches Team zur Verfügung, um die Kinder einzeln zu betreuen.“ Molina ist stolz über die Erfolge des letzten Jahres: „Von den 237 Kindern und Jugendlichen in unserer Obhut haben 125 den Weg von der Straße weg geschafft. Deshalb sind die Hilfsgelder der Sternsingeraktion unglaublich wichtig. Ohne diese Unterstützung könnten wir nicht weiterarbeiten …“

Niklas, Simon, MarkoNiklas, Simon und Marko waren in den vergangenen Jahren – gemeinsam mit vielen anderen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen als Sternsinger in der Pfarre unterwegs. Die Dreikönigsaktion (DKA) der Katholischen Jungschar sammelt traditionell zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag Spendengelder für Länder des Südens. Laut dem jüngsten Jahresbericht flossen knapp 15 Millionen in Hilfsprojekte, 1,2 Millionen in Bewusstseinsbildung, je rund 700.000 Euro in Spendenwerbung und Verwaltung.

Der DKA-Projektpartner machte es sich zur Aufgabe, auf der Straße lebenden Kindern und Jugendlichen Perspektiven für ihre Zukunft zu bieten. Die Probleme der 1.300 Betroffenen in El Alto seien sehr komplex, so Direktorin Molina.

Gewalt in den zerrütteten Familien, Alkoholkonsum, Arbeitslosigkeit oder aber arbeitsbedingte  Dauerabwesenheit der Eltern seien die Hauptursachen, dass Kinder keinen anderen Ausweg sähen, als auf der Straße zu leben. Manche Mädchen sehen sich gezwungen, ihren Körper zu verkaufen, um zu überleben, viele Kinder überleben nur durch Betteln, kurzfristige Arbeiten oder Diebstahl. Das reiche für höchstens eine Mahlzeit pro Tag, zum Schlafen diene meist irgendein Ort, der vor Regen schützt. Problematisch sei, dass Kinder und  Jugendliche auf der Straße von der Polizei häufig als Gefahr angesehen werden. Das große Ziel des Projekts sei  jedoch klar: „Wir wollen ein Kinderschutzsystem schaffen, damit auf Dauer keine Kinder mehr auf der Straße leben müssen.“

 


Sternsingeraktion 2015 - Ergebnis

11:00-12:00
St. Katharina - Seelsorgezentrum
11:00-12:00
St. Martin - Pfarrhof
11:00-12:00
Aspern - Pfarre Aspern
09:30-10:30
St. Katharina - Seelsorgezentrum
10:00-00:00
Aspern - Pfarre Aspern
09:30-10:30
St. Martin - Pfarrkirche
20:00-00:00
Aspern - Pfarre Aspern

Terminübersicht