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Allerseelenfest

"Und das ewige Licht leuchte ihnen"

Der Allerseelentag ist ein Tag des stillen Gedenkens an alle Verstorbenen, erfüllt von der Hoffnung auf die Auferstehung und das ewige Leben in Christus.

Partonkreuz Seit jeher gedachte der Mensch der Toten. Die Frömmigkeit des Allerseelentages hat bei den Menschen tiefe Wurzeln. Der Tag nach dem Hochfest Allerheiligen birgt die österliche Botschaft der Auferstehung, die Hinführung aller Toten zu Christus dem Auferstandenen.
Hat man sich am Nachmittag des Allerheiligentages zur Gräbersegnung am Friedhof versammelt, so feiert man am Allerseelentag die Eucharistie, die Gegenwart des Auferstandenen Herrn. "In ihm erstrahlt uns die Hoffnung, dass wir zur Seligkeit auferstehen," heißt es in der Liturgie dieses Gedenktages.
Die Gebete und die Bitten in der Eucharistiefeier am Allerseelentag sollen die Hoffnung der Gläubigen stärken, dass Gott alle Verstorbenen zum ewigen Leben auferweckt, wie es im Tagesgebet heißt.

In Christus erstrahlt die Hoffnung der Auferstehung von den Toten.

Das Allerseelenfest ist der Gedenktag für alle Verstorbenen. Seit dem 2. Jahrhundert sind christliche Gebete für Tote bekannt. Ursprünglich war der Toten-Gedenktag nach dem Osterfest angesetzt. Im 7. Jahrhundert ordnete Isidor von Sevilla an, am Tage nach dem Pfingstfest für die Toten Eucharistie zu feiern.
Zur Ausbreitung dieses Gedenktages hat das Kloster Cluny unter dem Abt Odilo wesentlich beigetragen. 998 legte Odilo von Cluny die Allerseelenfeier für den 2. November fest, die Mönche von Cluny verbreiteten das Fest im 11. Jahrhundert. Papst Benedikt XV. erlaubte jedem katholischen Priester an diesem Tag dreimal die Eucharistie zu feiern.
Die drei Gottesdienste thematisieren einheitlich die Hoffnung, dass alle Entschlafenen in Christus zur Auferstehung von den Toten gelangen.

Herr, gib ihnen die ewige Ruhe.
Und das ewige Licht leuchte ihnen.
Lass sie ruhen in Frieden.
Amen.

Quelle: Stephanscom.at


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