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Aufgrund der Coronavirus-Pandemie werden alle Veranstaltungen in der nächsten Zeit ausgesetzt. Daher ordnet der Erzbischof von Wien für seine Diözese folgendes an …

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Wer Ohren hat, der höre

März 2020

Hörbücher erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit. Viele Menschen merken sich Gehörtes besonders gut, was mit dem Fachausdruck auditives Lernen bezeichnet wird. Hören kann aber auch einfach Genuss sein. Das bezieht sich nicht nur auf Musik und Gesang, sondern durchaus auch auf das gesprochene Wort. Dabei geht es oft nicht nur um reines Hören, das Zuhören ist wichtig. (Man denke etwa an den Unterschied zwischen hear und listen to.)

Somit kommen wir zur Bibel.

Die Bibel zu lesen, ist die eine Möglichkeit, einem Menschen zuzuhören, der das Wort Gottes vorliest, die andere. Dabei schwingt in der Stimme bereits eine gewisse Interpretation des Textes mit, was das Verständnis fördert, aber manchmal auch irritieren kann.

Die Serie auf der Website der Pfarre Aspern „Wer Ohren hat, der höre” erhebt nicht den Anspruch auf Perfektion. Vielmehr stellen sich Gläubige vor, denen die Bücher der Bibel bzw. einzelne Verse besonders viel bedeuten. Die dazu gehörenden (und wechselnden) Audiodateien können Interesse und Neugier wecken, über das Zuhören einen persönlichen Zugang zu den Texten ermöglichen und anregen, anschließend selbst Teile der Bibel zu lesen – leise oder auch laut. Die Lektoren und Lektorinnen der Pfarre Aspern jedenfalls präsentieren die Textstellen mit Freude und hoffen, dass diese auch den ZuhörerInnen zuteil wird.

aus dem ersten Buch Samuel, gelesen von Brigitta Mychalewicz:

Brigitta MychalewiczRede Herr, dein Diener hört

Mein Name ist Brigitta Mychalewicz. Ich bin schon viele Jahre lang Lektorin in der Pfarre Aspern/Gemeinde St. Martin. Oft höre und lese ich eine Stelle der Bibel bereits mehrmals, bis mir endlich bewusst ist, dass das Wort auch an mich gerichtet ist. Die ausgewählte Stelle sagt mir, dass wir lange brauchen, um Gottes Stimme zu vernehmen. Gott sagt uns, was sein Plan für uns ist, was unser „Wahres Ich“ ist (Richard Rohr), auch wenn man nicht zum Propheten/zur Prophetin berufen ist.

Brief an Philemon, gelesen von Christian Schweitzer:

Christian SchweitzerPhilemon, der wohlhabende Römer und Leiter einer Gemeinde in Kolossä bekommt von Paulus einen Brief.

Christian Schweitzer ist Lektor in Aspern. Dieser kürzeste Brief des Apsotels Paulus kann uns ein gutes Beispiel sein, wie wir in kritischen Situationen miteinander umgehen sollten.

Psalm 121, gelesen von Petra Pories:

Petra PoriesDer Hüter Israels

Petra Pories ist Pastoralassistentin und leitet die Gemeinde in St. Katharina. Neben der gelesenen Version des Psalms gibt es auch eine gesungene sowie Gedanken dazu.

gesprochen:

gesungen:

Gedanken:

Psalm 23, gelesen von Christa Langschwert:

Christa LangschwertDer Herr ist mein Hirt

Mein Name ist Christa. Ich bin in St. Martin Lektorin und Mesnerin. Der Psalm 23 bringt für mich die große Liebe Gottes zu den Menschen in klaren Worten zum Ausdruck.

Fortsetzung folgt …

Bitte vormerken: Von 16. Oktober bis 3. November 2020 wird im Pfarrzentrum St. Martin eine große Bibelausstellung präsentiert.

Brigitta Mychalewicz

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