„Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen!“

Freitag, 24. März 2017 , 18:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Herz-Fasten

Herz-Fasten „Ich schenke Euch ein neues Herz und lege neuen Geist in Euch. Ich nehme das Herz aus Stein aus Eurer Brust und gebe Euch ein Herz von Fleisch.“

Der Apostel Paulus schreibt im 5. Kapitel seines Briefes an die Römer:„Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“

Wie kann ich dieser Überfülle der Liebe Gottes in meinem Leben auf die Spur kommen?

Beten

Nicht vermisse ich so sehr wie Liebe,
nichts wünsche ich mir mehr als Liebe.
Weißt du das,
du, den sie „Gott der Liebe“ nennen?
Bitte lass mich doch Liebe erfahren! Bitte!
Erbarme dich!

Oder

Mein Herz ist voller Liebe, dafür danke ich dir.
Mein Herz ist voller Freude, dafür danke ich dir.
Mein Herz ist voller Leben, dafür danke ich dir.
Danke, dass du Gott so liebevoll auf mich schaust!

Lesen

  • Buchtipp: Clemens Sedmak, Ans Herz gelegt. Die vielen Sprachen der Liebe. Tyrolia Verlag 2016.
  • Schlage einfach zufällig eine Seite der Bibel auf und finde ein Liebeswort Gottes an dich heute!
  • Im Internet unter https://www.bibleserver.com kannst du alle Liebesworte der Bibel suchen.

„Dein“ Wort kannst du dir aufschreiben, einstecken, mit dir tragen – in deiner Tasche und vor allem in deinem Herzen.

Entdecken

  • Oft gehen die Spuren der Liebe unter den vielen schlechten Nachrichten unter – in den Schlagzeilen der Medien, in meinem Leben.
  • Ich mache mich in dieser Woche besonders auf die Suche nach allen Liebes-Momenten und - Geschichten, sind sie auch noch so winzig und scheinbar unbedeutend.
  • An jedem Abend darf ich nachspüren: Wo habe ich heute Liebe erfahren? Wo habe ich Liebe schenken können? Wo habe ich Liebe gesehen, gehört?

Spüren

  • Ich lege die Hände sanft auf mein Herz, schließe die Augen, schicke einen liebevollen, belebenden, stärkenden Gedanken in meine Mitte.
  • Wenn ich ganz alltäglich „liebe Grüße“ schreibe, oder „hab dich lieb“ sage, bringe ich Gottes Liebe zur Welt, oder? Kann ich diese Liebeskraft wahrnehmen?

Tun

  • Bei der alltäglichen Körperpflege bin ich besonders liebevoll zu mir selbst.
  • Wenn ich mein Spiegelbild erblicke, lächle ich mir zu (statt Fältchen zu zählen oder andere Mängel zu bemerken).
  • Wir haben das Glück, mehr als ausreichend gutes Wasser zur Verfügung zu haben. Beim Wasser trinken darf ich dankbar sein, dass Gott auch dadurch seine Liebe zu uns „ausgegossen“ hat. (Viel Wasser trinken ist ja außerdem gesund!)
  • Liebe ist mehr als „spüren“. Liebe ist teilen, auch wenn ich gerade selbst wenig oder nichts spüren kann. Manchmal erfahre ich, dass anderen zu helfen gerade auch mich selbst glücklicher macht. Siehe z.B: Teilen spendet Zukunft: http://www.teilen.at
  • Zu einer Sonntagsmessen in der Fastenzeit ein Herz nach St. Katharina mitbringen - ca. 10x10 cm aus (buntem) Stoff, dieser kann auch gebraucht sein – altes Hemd, Shirt, Hose, Tuch, Tischtuch, oder gehäkelt, gestrickt. Wenn ich möchte: Auf dieses Herz mein Herzensgebet schreiben.

Einladung zu einer kurzen „Zeit für mein Herz“:

Meinem Herzen eine Zeit des Innehaltens und der Stille gönnen.
Nachspüren, was Gott mit mir und meinem Herzen vorhat.
Neu werden.

Jeden Freitag in der Fastenzeit, 18:00 bis ca 18:30 in St. Katharina.

Eine gesegnete Fastenzeit wünscht

Petra Pories
Seelsorgerin St. Katharina

Ort

Herzfasten

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Terminübersicht

Ein Wort zum Nachdenken:

Aufbruch

Selig, die das Interesse des anderen lieben wie ihr eigenes - denn sie werden Frieden und Einheit stiften.
Selig, die immer bereit sind, den ersten Schritt zu tun - denn sie werden entdecken, dass der andere viel offener ist, als er es zeigen konnte.
Selig, die nie sagen: Jetzt ist Schluss! - denn sie werden den neuen Anfang finden.
Selig, die erst hören und dann reden - denn man wird ihnen zuhören.
Selig, die das Körnchen Wahrheit in jedem Diskussionsbeitrag heraushören - denn sie werden integrieren und vermitteln können.
Selig, die ihre Position nie ausnützen denn sie werden geachtet werden.
Selig, die nie beleidigt oder enttäuscht sind; denn sie werden das Klima prägen.
Selig, die unterliegen und verlieren können; denn der Herr kann dann gewinnen.

Klaus Hemmerle,
Bischof von Aachen