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Die österliche Zeit

Die Struktur der österlichen Zeit

Die österliche Zeit beginnt mit der Fastenzeit am Aschermittwoch. Diese dauert 40 Tage bis zum Ostersonntag - die Sonntage der Fastenzeit werden nicht mitgezählt.

Die heilige Woche oder Karwoche beginnt mit dem Palmsonntag und endet am Karsamstag. Der Ostersonntag leitet die Osteroktav (griech./lat. acht) ein. Diese Festwoche hört mit dem Weißen Sonntag auf.

40 Tage nach Ostern feiern wir Christi Himmelfahrt. An diesem Fest wird kein weiteres Heilsereignis gefeiert, sondern das Ostergeschehen, mit besonderem Blick darauf, dass Christus, der Auferstandene unsere Begrenzung und unser Eingespanntsein in Zeit und Raum überwunden hat.

Mit dem Pfingstfest - auch die Geistsendung gehört zum Osterereignis - geht 50 Tage nach dem Ostersonntag der Osterfestkreis zu Ende.

Entstehung des Osterfestes und der Fastenzeit

Der Ursprung des christlichen Osterfestes wurzelt im jüdischen Pascha. Am Tag des ersten Vollmondes im Frühling feiert man im Judentum dieses Fest in Erinnerung an die Flucht versklavter Israeliten aus ägyptischer Knechtschaft und als Ausdruck der erhofften Erlösung.

Jesus wurde zur Zeit des Paschafestes hingerichtet. Die judenchristlichen Gemeinden übernahmen den Termin und füllten ihn mit neuer Sinngebung. Bis zu Ende des 2. Jahrhunderts dürfte sich die Feier des jährlichen Osterfestes in den Christengemeinden durchgesetzt haben. Heute wird des Osterfest immer am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling gefeiert.

Älter als das jährliche Osterfest ist die wöchentliche Auferstehungsfeier in der Sonntagsmesse. Bis zum 4. Jahrhundert entstanden eigene Gottesdienste für Palmsonntag, Gründonnerstag und Karfreitag. Sehr früh wurde die vierzigtägige Vorbereitungszeit auf Ostern fester Brauch. Die Zahl 40 ist das biblische Maß für eine Fastenzeit:

  • Jesus ging in die Wüste und fastete dort 40 Tage.
  • 40 Jahre dauerte die Wüstenwanderung der Israeliten.
  • Elija zog sich 40 Tage in die Höhle zurück.

In der alten Kirche begann mit der Fastenzeit auch die intensive Vorbereitung der Taufbewerber, die zu Ostern getauft wurden.

 


Quelle: Behelf der Kath. Jungschar