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Herta Jones

Donnerstag, 1. September 2011

Herta JonesSeitdem wir aus England gekommen sind und unser neues Zuhause in Aspern gefunden haben, bin ich mit kurzen Unterbrechungen Mitglied des PGR. Das ist jetzt schon sehr lange her und in dieser Zeit habe ich in den verschiedensten Pfarrgemeinderats- Ausschüssen mitgearbeitet.

Vor einiger Zeit habe ich dann den Caritas- Ausschuss übernommen, ein sehr großer und vor allem vielfältiger Bereich. Ein Bereich, der besonders auch unserem Herrn Pfarrer ein großes Anliegen ist. Die Nächstenliebe ist einer der Schwerpunkte des Christseins. „Du sollst den Herrn, Deinen Gott, lieben von ganzem Herzen und ganzer Seele… und deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.“ (Lk 10,27)

Wir haben ein- bis zweimal im Jahr eine Caritas-Ausschuss-Sitzung, an der die 6-8 Mitglieder des Ausschusses teilnehmen und in der die diversen Anliegen und Aktivitäten besprochen und beschlossen werden.

Zum Caritas-Ausschuss gehört – neben einigen anderen Projekten – auch seit fast zwei Jahren das Projekt Le+O. Dieses karitative Pro- jekt, welches auch in unserer Pfarre (einer von 10 Pfarren in Wien) stattfindet und den gesamten Bereich diesseits der Donau abdeckt, gibt weniger gut bemittelten Familien die Möglichkeit, einmal wöchentlich Lebensmittel um € 1 zu erhalten. Es ist derzeit ein großes Aufgabengebiet und mir sehr wichtig.

Armut und Armutsgefährdung sind meistens nicht auf den ersten Blick sichtbar. Das Selbstwertgefühl der Menschen, die unter Armut leiden, geht verloren. Existenzsorgen spielen sich oft hinter geschlossenen Türen ab. Menschen schämen sich, weil sie versagt haben, sind oft verzweifelt, weil es für sie und ihre Kinder keine Zukunftsaussichten gibt, fühlen sich allein gelassen, weil sie es schwer finden, um Hilfe zu bitten. Besonders betroffen sind davon Familien mit mehreren Kindern.

Das Jahr 2010, von der EU zum „Jahr der Armutsbekämpfung“ ausgerufen, hat einige Verbesserungen erzielt, wie z.B. die „Mindestsicherung“. Doch es ist nicht genug, die Verantwortung dem Staat oder „Organisationen wie der Caritas oder Diakonie“ zu überlassen. Jeder einzelne von uns trägt Verantwortung für seinen Nächsten und ist aufgerufen seinen Beitrag zu leisten. Die Liebe Gottes gilt allen und niemand ist davon ausgeschlossen. Wie könnten wir uns dann anmaßen, Unterschiede zu machen?

Ich bin sehr dankbar, dass es in unserer Pfarre viele Gleichgesinnte gibt, die spontan ihre Mithilfe angeboten haben. (Hier geht mein Dank auch an einige engagierte Personen umliegender Pfarren.) Gemeinsam sind wir in der Lage, in unserem konkreten Umfeld, die Not ein wenig zu lindern. 2011 ist das europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit, eine sehr passende Gelegenheit, für jeden, sich und seine Fähigkeiten einzubringen. Das sich-um-andere-kümmern ist richtig und notwendig und von Gott gewollt und ein Teil meines Glaubens, den ich in der karitativen Tätigkeit zum Ausdruck bringen kann.

Herta Jones


„Was mir als Pfarrgemeinderat/rätin wichtig ist.”

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St. Martin - Pfarrkirche
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