Dorota Skoludek

Sonntag, 1. Jänner 2012

SKOLD„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben… Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Mt 22,37.39).

Das Gebot der Liebe ist der Schlüssel, um den Himmel, die Ewigkeit zu erlangen. Es scheint einfach zu sein. Aber ich bin immer mehr überzeugt, dass die Verwirklichung dieses Gebotes im Alltag eines jeden von uns nicht so leicht ist.

Jesus ermutigt uns nicht nur durch seine Worte, sondern auch durch sein Beispiel. Was soll ich tun, um durch mein Leben bei Gott Gefallen zu finden? Wie kann ich in meinem Alltag und Tun ein Zeugnis für meinen Glauben ablegen?

So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat“ (Jak 2,17). Es klingt so leicht, aber es ist nicht so einfach in jedem Augenblick, im alltäglichen Leben.

Was mir persönlich hilft, ist das Gebet. Es ist Freude, Kraft und Liebe. Meine persönliche Begegnung mit Gott ist das  Gebet in verschiedenen Formen. Die Gebärde des Kniens hilft mir, einen tieferen Kontakt mit Gott zu halten.

Ein Bild begleitet mich bei diesem Gebet, nämlich Jesu Gespräch mit seinem Vater in Getsemani. Während des Gebetes kommen verschiedene Gedanken, Zerstreuungen. Manchmal ist es schwer sich zu konzentrieren. Aber ich weiß, dass ich beten will und muss.

Weil ich mich in der Liebe zu Gott und den Menschen stärken will, will ich beten. Jede gute Tat stärkt mich und so arbeite ich für die Ewigkeit, wo Liebe ist, und diese Liebe Gott ist. Jeder braucht diese Liebe, darum muss man sie immer säen. Wir müssen säen, obwohl der Boden nicht immer fruchtbar ist.

Wo ich die Liebe verwirklichen kann? Jeden Tag beginne ich bei den kleinsten Dingen, es ist nicht immer leicht. Jeder Tag ist eine neue Chance, um in der Liebe zu wachsen. Leider vergeuden wir sie oft. Wenn wir zum Beispiel die Seligpreisungen lesen, sehen wir die großen Möglichkeiten, die wir haben. Es hängt vor allem von uns ab.

In der Verwirklichung des Gebotes der Liebe kommt uns auch die Kirche vor Ort – die Pfarre – zu Hilfe, also der Pfarrer und allerlei Initiativen, wie Le+O und Caritas, die Hilfe für die Kinder von Kiew, Flohmärkte usw.

„Gut, dass es die Pfarre gibt“ können wir sagen. Wenn wir die Leute beobachten, die so stark in diese pfarrliche und karitative
Arbeit involviert sind, können wir uns ermutigen, die guten Taten weiter zu tun, das Gebot der Liebe in unserem Leben zu realisieren.

Und was sollen wir mit denen tun, die sich von uns abwenden, die unsere Liebe nicht annehmen wollen oder unsere Liebe falsch verstehen? Ich glaube, wir müssen für diese noch mehr beten, weil das Gebet eine Tat, ein Beweis unserer Liebe ist, die in der Zukunft Früchte bringen wird.

In der Verwirklichung des Gebotes der Liebe ist auch Geduld wichtig. Und wenn mir etwas nicht gelingt, dann muss ich es nochmals versuchen, mich nochmals bemühen. „Immer wieder beginne ich von  Anfang an, obwohl unterwegs auch die Kraft fehlt…“ – heißt es in einem Lied. Aber die Liebe siegt und sie wird ausgezeichnet (belohnt).

Dorota Skoludek


„Was mir als Pfarrgemeinderat/rätin wichtig ist.”

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St. Martin - Pfarrkirche
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