St. Martin  |  St. Katharina  |  St. Edith  | Kontakt | Impressum

Aktuelle Corona-Maßnahmen: Ab Montag, 21. September, verpflichtender Mund-Nasenschutz bei Gottesdiensten. Für religiöse Feiern gibt es ein Präventionskonzept. mehr …

Apostelgeschichte 2010 - Teil 15

Donnerstag, 1. Mai 2008

Apostelgeschichte 2010

Apg 14,1-7

In Ikonion gingen sie ebenfalls in die Synagoge der Juden und redeten in dieser Weise, und eine große Zahl von Juden und Griechen wurde gläubig. Die Juden aber, die sich widersetzten, erregten und erbitterten die Heiden gegen die Brüder. Längere Zeit nun blieben sie dort und predigten freimütig im Vertrauen auf den Herrn; er legte Zeugnis ab für das Wort seiner Gnade, indem er durch die Hände der Apostel Zeichen und Wunder geschehen ließ. Doch das Volk in der Stadt spaltete sich; die einen hielten zu den Juden, die andern zu den Aposteln. Als die Apostel merkten, dass die Heiden und die Juden zusammen mit ihren Führern entschlossen waren, sie zu misshandeln und zu steinigen, flohen sie in die Städte von Lykaonien, Lystra und Derbe, und in deren Umgebung. Dort verkündeten sie das Evangelium.

Was ereignet sich im 14. Kapitel der Apostelgeschichte? Die Apostel, Paulus und Barnabas, befinden sich in Ikonion und verkünden in der Synagoge Jesus den Messias. Viele Juden und Griechen werden gläubig. Durch die Hände der Apostel geschehen Zeichen und Wunder. Der neue Glaube verursacht bei den uneinsichtigen Juden und Heiden Missgunst. Sie wollen Paulus und Barnabas steinigen. Die beiden fliehen nach Lystra und heilen einen Gelähmten, der darauf vertraute, gerettet zu werden. Dieses Wunder löst bei der Bevölkerung götzenähnliche Verehrung des Paulus und Barnabas aus. Die Erklärungsversuche der beiden prallen an der verblendeten Volksmenge ab. Es kommen bald darauf feindlich gesinnte Juden, die drehen den Spieß um und hetzen zur Steinigung des Paulus auf. Paulus überlebt.

Die Apostel kehren zu den jungen Gemeinden in Lystra, Ikonion und Antiochia zurück und ermutigen diese, treu am Glauben festzuhalten. Welche Gedanken sind mir im Zusammenhang mit dieser Bibelstelle gekommen? Zweimal wird in diesem Kapitel auf das Vertrauen der handelnden Personen hingewiesen. Im Vers 3: …und predigten freimütig im Vertrauen auf den Herrn;…im Vers 9: …und da er sah, dass der Mann darauf vertraute, gerettet zu werden, rief er laut: Steh auf!…

Ja, wir Christen dürfen und können dem Herrn vertrauen. Was bedeutet Vertrauen? Ich habe keine Angst vor dem anderen, denn er meint es gut mit mir. Gott meint es gut mit mir, Er bewahrt mich vor Unheil. Er führt mich sicher ans Ziel. Ich vertraue mich Gott jeden Tag an, denn es ist nicht selbstverständlich, dass ich bis jetzt tausende von Kilometern mit meinem Auto unfallfrei zurückgelegt habe. Ich vertraue mich Gott jeden Tag an, denn er schickt mir Menschen über den Weg, die mich Ermutigen und mir wohlgesinnt sind. Ein weiterer Absatz aus Apg 14 sticht mir ins Auge:

Apg 14,15-17

Männer, was tut ihr? Auch wir sind nur Menschen, von gleicher Art wie ihr; wir bringen euch das Evangelium, damit ihr euch von diesen nichtigen Götzen zu dem lebendigen Gott bekehrt, der den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen hat und alles, was dazugehört. Er ließ in den vergangenen Zeiten alle Völker ihre Wege gehen. Und doch hat er sich nicht unbezeugt gelassen: Er tat Gutes, gab euch vom Himmel her Regen und fruchtbare Zeiten; mit Nahrung und mit Freude erfüllte er euer Herz.

Die Apostel verkünden Jesus als den versprochenen Messias. Er ist der Retter aller Menschen. Die Predigten, Zeichen und Wunder im Zusammenhang der Verkündigung bewirken aber die götzenähnliche Verehrung der Apostel durch die Volksmenge. Die Menschen glauben an die höhere Macht. Sie üben ihre esoterischen Praktiken aus und suchen das Übersinnliche. Die Apostel stünden offensichtlich im Zusammenhang mit höheren Mächten.

Leider hat das Volk noch nicht begriffen, dass Gott der Schöpfer und Vater aller und somit die „höchste Macht“ ist. Er will diesen „religiösen Klamauk“ nicht, dem sich die Menschen unterwerfen und von dem sie letztendlich versklavt werden. Er, der Herr des Universums, schenkt Zeichen und Wunder, um uns in seine Freiheit zu führen. Wir sollen ihn anbeten, ihm vertrauen und somit unser ganzes Leben nach ihm ausrichten. Immerhin hat er uns mit seiner „Frohen Botschaft“ beschenkt. Das bedeutet: Leben für immer; Liebe, die nie aufhört und Verzeihung all unserer Sünden durch unseren Herrn Jesus Christus.

Franziska Partinger


Apostelgeschichte 2010 - Teil 1

Terminübersicht